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Jehovas Zeugen

 

Kontakt

Wachtturm Gesellschaft / Vereinigung Jehovas Zeugen der Schweiz, Ulmenweg 45, 3604 Thun.

Telefon 033 33 46 111.

Kontakt Basel: Michel Glesser, Telefon 079 744 89 91.

 

Geschichte

- Entwicklung des Werkes weltweit:

In der Neuzeit traten Jehovas Zeugen vor mehr als hundert Jahren in Erscheinung. Anfang der 1870er Jahre begannen einige Personen ein unauffälliges Bibelstudium in Allegheny (Pennsylvanien, USA). Charles Russell war der Hauptinitiant der Gruppe. 1879 wurde die erste Ausgabe der Zeitschrift Zions Wacht-Turm in Englisch veröffentlicht.

Aus kleinen Bibelstudiengruppen entstanden viele Versammlungen. Bis zum Jahr 1909 hat sich das Werk bereits auf andere Länder ausgedehnt.

Heute gibt es über 7.1 Millionen Zeugen Jehovas in 236 Ländern und Territorien. Literatur der Zeugen Jehovas ist in über 450 Sprachen erhältlich.

2008 gab es weltweit 103'267 Gemeinden (Versammlungen), in der Schweiz 277 Versammlungen und 18'212 «Verkündiger».

 

- Entwicklung des Werkes in Basel:

Es begann im Jahre 1902 mit einem Gespräch über biblische Fragen zwischen einem gewissen Adolf Weber und Frau Anna Bachmann an der Colmarerstrasse. Sie las dann mit Interesse einen Band von Charles Russell's Schriftstudien. Ein Jahr danach wurde sie anlässlich einer Europareise von Charles Russell persönlich besucht. Durch Gespräche mit anderen Personen kam ab 1908 eine kleine Gruppe in Bachmanns Wohnung zum Bibelstudium zusammen. Ab 1911 hielten auswärtige Redner öffentliche Vorträge in der Schmiedezunft und im Bernoullianum.

Ein erstes gemietetes Versammlungslokal im Hause Johanniterstrasse 48 wurde von ca. 25 Personen regelmässig aufgesucht. 1913 hielt J.F. Rutherford einen Vortrag im Volkshaus "Burgvogtei". Dort, sowie im Stadtkasino, fand 1920 die Aufführung des Photodramas der Schöpfung an vier aufeinanderfolgenden Abenden vor vollbesetzten Sälen statt.

Ein grösseres Lokal für die Ortsversammlung war inzwischen an der Friedensgasse gefunden worden. Von 1929 bis 1959 diente der Basler Versammlung ein ehemaliger Maschinensaal an der Nauenstrasse 10 als "Königreichssaal".

Heute gibt es in den beiden Kantonen Versammlungen (Gemeinden) und Gruppen an 8 Orten in deutscher, englischer, italienischer, spanischer, portugiesischer und jugoslawischer, albanischer, türkischer und thailändischer Sprache.

«Fremdsprachige Versammlungen von Jehovas Zeugen»

 

In den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Land gibt es ca. 1'400 Zeugen Jehovas.

 

Lehre und Ziele

Selbstdarstellung:

«Hauptlehre ist die Wahrheit der Bibel über das Reich Gottes. Die heutige Weltordnung entspricht nicht Gottes Willen. Sie ist vorübergehend und wird durch Jehovas Königreich, unter Jesus Christus und seinen 144'000 Mitherrschern abgelöst (Daniel 2, 44). Durch Jesu Tod und Auferstehung wurde die Grundlage zur Erlösung der Menschheit gelegt. 1914 hat die "Zeit des Endes" dieser Weltordnung begonnen. Die Erde ist die Heimat und Bestimmung des Menschen, nicht der Himmel. Die Dreieinigkeit und die Lehre der unsterblichen Seele und der Hölle werden als heidnisch abgelehnt, dafür wird die Auferstehung der Toten betont (1. Korinther 15). Jehovas Zeugen kennen nur die Gläubigen-Taufe. Abgelehnt wird Militär- und Kriegsdienst in allen Staaten, ebenso die Bluttransfusion (Apg. 15, 28+29).»

Jehovas Zeugen - Wer sind sie? Was glauben sie?

Jehovas Zeugen haben keine Kontakte zur Ökumene, sind aber für Gespräche offen.

 

Organisation, Finanzen

Jede Versammlung hat ihre Vorsteher (Ältesten) und Dienstamtgehilfen.

Es gibt keine Zweiteilung in Geistliche und Laien. Jesus sagte: "Ihr alle seid Brüder."

In jedem Land hat ein sogenanntes Zweigkomitee die Aufsicht über die Versammlungen des Landes.

In den Vereinigten Staaten befindet sich die Leitende Körperschaft, die die Aufsicht ausübt über das weltweite Werk.

In den Zusammenkünften können sich auch Frauen und Kinder beteiligen, jedoch haben die Frauen keine eigentliche Lehrbefugnis.

Ein Zeuge Jehovas wird man durch die Hingabe und die Wassertaufe. Sie symbolisiert die getroffene Entscheidung, fortan im Leben Gottes Willen zu tun.

Man kann nicht durch Geburt ein Zeuge Jehovas werden, nur durch persönliche Entscheidung.

Eine grössere Anzahl kommt aus den Familien der Zeugen Jehovas. Auf liebevolle, jedoch prinzipientreue Kindererziehung wird viel Wert gelegt.

Jehovas Zeugen kennen keine Mitgliederbeiträge. Es gibt keine Zahlungsverpflichtung, es wird auch nicht der Zehnte erhoben.

Alle Beiträge sind freiwillig und in der Regel anonym.

In den Versammlungen wird das Geld vor allem verwendet für die Miete von Sälen, für den Unterhalt, für Neubau von Sälen usw. Spenden fliessen auch dem Zweigbüro in Thun zu, welches damit auch die Mission finanziert.

In jeder Versammlung wird monatlich ein Rechnungsbericht vorgelesen, im Zweigbüro jährlich anlässlich der Generalversammlung.

Alle Vorsteher und Gehilfen leisten alle Dienste ehrenamtlich, ohne jede Bezahlung.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Die Versammlungen treffen sich in sogenannten «Königreichssälen».

Versammlungen

Wöchentlich finden zwei Zusammenkünfte statt:

1. Versammlungsbibelstudium, Theokratische Predigtdienstschule und Dienstzusammenkunft. (Montag bis Freitag)

2. Öffentlicher Vortrag und Wachtturmstudium. (Samstag oder Sonntag)

 

Der öffentliche Vortrag hat den Zweck, neben allgemein theologischen Themen mit der Bibel für die Lebensführung und das Familienleben Hilfestellung zu bieten.

 

Auch Frauen und Kinder können sich an den Versammlungen beteiligen.

Jährlich finden ausserdem drei grössere Kongresse statt.

 

Alle Versammlungen sind öffentlich.

Sie sind herzlich eingeladen!

 

Für die Herausforderung der Bluttransfusion bestehen Spitalverbindungskomitees. Sie besuchen nach Voranmeldung die Spitäler, um über die Glaubenshaltung der Jehovas Zeugen diesbezüglich Auskunft zu geben, oder Zeugen Jehovas, die es wünschen, während des Spitalaufenthaltes Beistand zu geben.

Soziale Hilfe je nach Bedürfnis, ebenso Krankenpflege.

Zur Besprechung von Problemen stehen jederzeit Älteste und auch andere geeignete Personen zur Verfügung.

Jede Versammlung hat ihre Bibliothek.

Verkaufsläden, Basare usw. gibt es grundsätzlich keine; sie sind nicht gestattet. Nicht gestattet ist auch geschäftliche Werbung irgendwelcher Art in den Zusammenkünften.

Die Schriften werden sowohl in den Königreichssälen wie auch in der Öffentlichkeit unentgeltlich abgegeben.

Weltweit treten Jehovas Zeugen in aller Öffentlichkeit auf, um die «Gute Nachricht» zu verkündigen (Matthäus 24, 14).

Mit solchen, die es wünschen, wird bei ihnen Zuhause ein kostenloses Bibelstudium durchgeführt.

 

Literatur, Zeitschrift

- Jehovas Zeugen in der Schweiz und Liechtenstein. Wer sind sie? Was glauben sie?

- Jehovas Zeugen im zwanzigsten Jahrhundert (Broschüre)

- Was lehrt die Bibel wirklich? (Taschenbuch)

- Was geschieht mit uns wenn wir sterben? (Broschüre)

- Erkenntnis, die zu ewigem Leben führt (Taschenbuch)

- Jahrbuch der Zeugen Jehovas. 2009. Mit dem Bericht über das Dienstjahr 2008.

 

Tonbildreihe «Zeugen Jehovas - Menschen wie du und ich»

Die Hauptzeitschrift ist «Der Wachtturm»; die Auflage beträgt über 37 Mio. in 170 Sprachen. (monatlich)

Erwachet! ist die Begleitzeitschrift; Auflage ca. 28 Mio. in 90 Sprachen. (monatlich)

 

Weitere Links

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- Eigene Seiten

 

Jehovas Zeugen in Deutschland

 

«Offizielle Website der Zeugen Jehovas»

 

«Authorized Site of the Office of Public Information of Jehovah's Witnesses»

 

Online-Bibel

Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift

 

Standhaft.org

Über das Schicksal der Zeugen Jehovas, die Opfer beider deutscher totalitärer Systeme wurden

 

- Wissenschaftliche Darstellungen

 

Kurzinformation Religion: Zeugen Jehovas

von REMID, Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e. V.

 

Zeugen Jehovas

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 

- Weitere Links

 

Österrreich: Staatliche Anerkennung steht bevor (Film; 2.2.2009)

 

[int.Nr.: i1015]

 

Aktualisiert: 2.11.2009

 

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