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Türkisch Islamischer Sozial und Kultur Verein beider Basel

 

Türkische Muslime treffen sich zu den islamischen Gebeten und zu Sozialkontakten.

 

Kontakt

Türkisch Islamischer Sozial und Kultur Verein beider Basel (Dreispitz)

Leimgrubenweg 6, 4053 Basel.

 

Geschichte

1974 versammelten sich Muslime für das gemeinsame Freitagsgebet. Vereinsgründung; Ziele: Gebete, Unterricht für die Kinder, Pflege von Kultur und Religion. 1975 in Kirche Frenkendorf für Ramadan Räume erhalten. In Pratteln erste eigene Räume gemietet, dann in Muttenz. Seit 1988 am Leimgrubenweg 6. Weil das Haus abbrannte, war das Lokal als Provisorium an der Lyonstrasse. Seit 1993 im jetzigen Lokal.

Seit 1978 gab es Spaltungen. Eine Gruppe begann in Allschwil mit einem Lokal, eine andere an der Nauenstrasse.

1998 gründete eine Gruppe «Basel Türk Kültür Dernegi / Türkischer Kultur Verein / Mevlana Cami».

 

ca. 100-120 Aktivmitglieder. An den Freitagsgebeten kommen etwa 100-200, an Sonntagen mehr. Zuzug vor allem durch Jugendliche. Das Durchschnittsalter ist relativ niedrig.

 

Lehre und Ziele

Sunnitischer Islam. Parteipolitisch neutral.

Zusammenarbeit mit muslimischen Organisationen. Wo sinnvoll, wird auch mit Amtsstellen und anderen Organisationen zusammengearbeitet.

Aktive machen auch beim «Interreligiösen Forum Basel (IRF)» mit und gewähren Gastrecht für Zusammenkünfte.

 

Organisation, Finanzen

Verein nach ZGB mit den üblichen Strukturen.

Aktivmitgliedschaft für Muslime. Jeder Muslim gilt als Ehrenmitglied.

Mitgliederbeitrag 40.-/Monat. Spenden. Offene Rechnung.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Leimgrubenweg 6. In gemieteten Räumen: «Fetih Camii» (Mescid, Moschee). Schulungs- und Aufenthaltsräume, Büro.

Geöffnet für die fünf täglichen Gebete.

Koranschule für Kinder an allen Wochentagen, speziell am Sonntag.

Jeden Samstag ist Frauentag, dann sind alle Räume für die Frauen reserviert.

Während dem Fastenmonat Ramadan ist jeden Abend gemeinsames «Iftar» (Fastenbrechen, essen) und «Taravih» (spezielles Ramadangebet).

Gelegentlich Kurse und Seminare: Integration, Drogenfragen, Erziehung.

Für Frauen Deutsch-Kurse.

Bei Krankheit und Todesfall Mitteilung an Anschlagtafel. Besuche durch Freiwillige.

Ein vollamtlicher Hodscha ist für die religiöse Betreuung und den Unterricht zuständig.

Bibliothek, Buchverkauf.

Vereinslokal mit Fernseher, Getränke.

Keinerlei Mission. Zu den Seminaren Einladung durch Brief auch für Aussenstehende und Nichtmuslime.

Mitglied bei der «Basler Muslim Kommission».

 

Literatur, Zeitschrift

Verschiedene Broschüren zu Fragen von Religion und Problemen, sowohl in türkischer wie auch in deutscher Sprache.

«Diyanet» Monatszeitschrift. Wird gemeinsam herausgegeben mit «Türk Diyanet Vakfi» in der Türkei.

 

[int.Nr.: i1013]

 

Aktualisiert: 5.9.2010

 

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