inforel
Differenzierte und unabhängige Information über Religionen und Weltanschauungen in der Region Basel

Alban-Arbeit

 

Kontakt

Alban-Arbeit

Postfach 115, 4015 Basel

 

Silas Deutscher, Schönenbuchstr. 9, 4055 Basel

Telefon 061 205 32 97

Mail: silas.deutscher@albanarbeit.ch

 

Geschichte

Die Alban-Arbeit begann 1977 mit Treffen von interessierten Christen bei dem Theologiestudenten Johannes Czwalina, der später die «Kirche für Menschen ohne Kirche» leitete (sie besteht heute nicht mehr). Hinzu kam auch Robert Roth, der bereits mit grosser Vision eine erste Kerzenproduktion in seiner Wohnung begonnen hatte.

Die Bewegung vergrösserte sich anfangs schnell. Aus Platzgründen fanden die Treffen später in der Alban-Kirche statt, die der Kirchenratspräsident Peter Rotach zur Verfügung stellte. 1980 entstand der Verein «Alban-Arbeit» mit dem Ziel, den Glauben an Jesus Christus auf der Grundlage der Bibel zu verbreiten, die Gemeinschaft unter den Christen zu fördern, praktische Lebenshilfe besonders an Jugendliche zu leisten etc. Als immer mehr junge Leute zu den Gottesdiensten kamen, wurden sie 1981 in die Elisabethenkirche verlegt. An den dortigen Gottesdiensten nahmen zeitweise bis zu tausend Menschen teil, und zwar nicht mehr nur Jugendliche, sondern auch ältere Leute und Besucher von auswärts, z.B. aus Deutschland.

Unter grossem diakonischen Engagement der Vereinsmitglieder wurde der Aufbau des Jugendzentrums «e9» und der geschützten Werkstätten «Weizenkorn» vorangetrieben. «Das Weizenkorn» entwickelte sich unter der Leitung von Robert Roth, dem späteren Initiator der Job Factory, schnell zu einem wichtigen Knotenpunkt im sozialen Netz der Stadt Basel.

Das Jahr 1990 wurde zu einem Jahr des Umbruchs für die Alban-Arbeit. Schwierigkeiten und Probleme in der Führung des schnell gewachsenen Vereins führten zu einer radikalen Neustrukturierung. Der Verein «Eulerstrasse 9» und die Stiftung «Weizenkorn» wurden selbstständig.

Da die Elisabethenkirche renovationsbedürftig war und für längere Zeit geschlossen werden musste, wurde für die Gottesdienste ein neuer Rahmen gesucht. Die Mehrheit der Vereinsmitglieder traf sich fortan zu Morgengottesdiensten an der Eulerstrasse 9 und später in der Kapelle der Mission 21. Ausserdem erhielt die Gemeinde ein grosszügiges Gastrecht in der Pauluskirche, so dass die Gottesdienste unter dem Namen «Sonntagabend in der Pauluskirche» eine Fortsetzung fanden.

Da die Stelle des vollzeitlich angestellten Gemeindeleiters aufgrund sinkender Mitgliederzahlen nicht mehr finanziert werden konnte, wird die Gemeinde seit 2003 vorwiegend ehrenamtlich geleitet. An regelmässigen Treffen der Hauskreis- und Bereichsleiter wurden die Entwicklung und die Bedürfnisse der Gemeinde besprochen und Entscheide gefällt.

Seit 2009 wird die Alban-Arbeit von einem breiten Leiterkreis geführt, welcher die verschiedenen Bereiche verantwortlich gestaltet. Im Zentrum der Aufgaben steht der Gottesdienst in der Pauluskirche, den die Alban-Arbeit als ihren Gemeinde-Gottesdienst betrachtet, den sie aber in offener Art und Weise gestaltet und mit allen Interessierten feiert. Das Gemeindeleben findet zusätzlich in Kleingruppen, im monatlichen Gemeindeabend und im Rahmen anderer Anlässe statt.

Geschichte

 

Der Verein besteht zur Zeit aus 75 Mitgliedern. Die Mitglieder setzen sich aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen zusammen. Die meisten Mitglieder sind entweder zwischen 20 und 30 oder zwischen 48 und 60 Jahre alt (Ehepaare und Singles). Die Alban-Arbeit hat keine fix definierte Zielgruppe, sondern «möchte etwas von der generationenübergreifenden Vielschichtigkeit des Königreiches Gottes verkörpern».

 

Lehre und Ziele

Selbstdarstellung:

«Gott loben:

Im Zentrum unserer Gemeinde steht der dreieinige Gott, der sich der Welt in Jesus Christus endgültig und liebevoll offenbart hat. Diesen Jesus Christus ehren wir mit unserem ganzen Leben und beten ihn an. In unseren Gottesdiensten erfahren wir in der gemeinsamen Anbetung intensive Momente der Beziehung zu Gott. Als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gottes Reich möchten wir im Glauben und als Gemeinde wachsen und sind überzeugt, dass uns der Heilige Geist und die Bibel dazu Orientierung geben.

Gemeinsam feiern:

Die zwischenmenschlichen Beziehungen und das Zusammensein sind zentrale Werte unserer Gemeinde. Wir respektieren und achten uns gegenseitig und freuen uns über einander. Unsere regelmässigen festlichen Anlässe sind Teil unserer Identität und die damit verbundene Fröhlichkeit, die durch Jesus Christus möglich wird, soll auf jeden überspringen, der mit uns feiert. Zu unseren Festen sind alle eingeladen.

Dem Nächsten dienen:

Wir setzen die Nächstenliebe praktisch um, indem wir einander und Menschen in unserem Umfeld stützen, fördern und freisetzen. Wir begegnen uns offen und aufrichtig. Wir teilen Sorgen und Bedürfnisse untereinander. Darin erfahren wir Halt. Wir unterstützen Werke und Institutionen, die diakonisch und missionarisch tätig sind.»

 

Leitbild

Theologische Überlegungen zum Leitbild der Alban-Arbeit

 

Zusammenarbeit

Die Alban-Arbeit arbeitet auf breiter Basis mit christlichen Kirchen, Gemeinden und Werken zusammen.

Die Gemeinde ist ausserdem Mitglied der Evangelische Allianz Basel.

 

Organisation, Finanzen

Die Alban-Arbeit ist als Verein nach ZGB mit den üblichen Strukturen organisiert.

Mitglied des Vereins kann werden, wer sein Leben persönlich Jesus Christus übergeben hat, die Bibel als für sein Leben verbindliches Wort Gottes anerkennt und sich zur aktiven Mitarbeit bereit erklärt.

Die Leiterschaft der Alban-Arbeit besteht aus einem Team von Leitern und Leiterinnen. Dieses Team setzt sich zusammen aus Bereichsleitungspersonen, theologischen Fachpersonen und weiteren Leitern mit diversen Mandaten. Der juristische Vorstand des Vereins ist gleichzeitig Teil der Leiterschaft.

Leiterschaft

Organigramm

 

Die Gemeinde wird durch Trägerschaftsbeiträge ihrer Mitglieder finanziert. Über das Mass der Unterstützung entscheidet jeder selbst. Der Verein hat eine offene Jahresrechnung gemäss ZGB.

Die pastoralen Dienste werden mit einer 70%-Stelle finanziert. Der Stelleninhaber ab 2013 ist der Theologe Silas Deutscher.

Die Alban-Arbeit unterstützt im Weiteren soziale Institutionen, evangelistische und diakonische Aktionen und ihre Missionaren im Ausland.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Die Alban-Arbeit hat keine eigenen Räumlichkeiten. Gottesdienste finden in der Pauluskirche statt, sonstige Anlässe in der Schweizergasse 23 in Basel (ein Gemeindezentrum der Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt). Hin und wieder werden auch die Räumlichkeiten der «e9» genutzt. Kleingruppen treffen sich in Privatwohnungen.

 

- Gottesdienste

Der wöchentliche Gottesdienst am Sonntagabend in der Pauluskirche ist der wichtigste Anlass im Gemeindeleben der Alban-Arbeit. Er beginnt um 18 Uhr und dauert ein bis zwei Stunden. Christen aus anderen Gemeinden und interessierte Menschen aus der Stadt sind sehr willkommen.

Einmal pro Monat findet gemeinsam mit «Crescendo» und «Kirche Kreativ» ein Gottesdienst statt, in dem alle möglichen künstlerische Ausdrucksformen Platz finden.

Die «Predigten» können online angehört werden.

Gottesdienste

 

- Familien

Ab dem 4. November 2014 startet das neue Familienprojekt. «Familienzone» bietet einen offenen Rahmen des Austausches zwischen Betreuungspersonen und einen Spielraum für Kinder (ca. 0-5 Jahre) mit Stationen und Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Generationen.

Die Treffen finden zwei Mal monatlich jeweils am Dienstagvormittag an der Eulerstrasse 9 in Basel statt. Es wird gesungen, gebastelt, geplaudert, geturnt und zum Schluss zusammen Mittag gegessen.

 

- Kleingruppen

Kleingruppen bilden die Grundeinheit der Gemeinde.

Es gibt zwei spezielle Kleingruppen:

- Der TCA richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene. «Wir treffen uns jeden Dienstagabend, um miteinander den Glauben zu teilen, über Glaubensfragen zu diskutieren, füreinander zu beten und auf Gott zu hören. Uns verbinden auch spontane Aktivitäten ausserhalb der Kirchenmauern.»,

- Der Alban-Chor versteht sich sowohl als Kleingruppe als auch als Chor. Er besteht seit 1978 und bereichert seither den Gottesdienst der Alban-Arbeit mit Liedern. Chorproben finden am Freitagabend statt. An diesen Treffen gibt es auch Zeit für Austausch, Gebet und Andacht.

 

- Weitere Angebote

Einmal im Monat trifft sich die Gemeinde zu einem Gemeindeabend mit gemeinsamem Nachtessen, das für alle Freunde offen steht.

Es gibt über das Jahr verteilt immer wieder besondere Events in der Gemeinde, wie zum Beispiel eine Nachtwanderung, Grillieren im Waldhüsli (Muttenz), eine Movie Night und vieles mehr.

 

- Diakonie

Selbstdarstellung:

«Die Diakonie und somit der Dienst an der Stadt Basel ist seit jeher ein Grundanliegen der Alban-Arbeit. Diese Tatsache erweist sich am dritten Schlagsatz des «aktuellen Leitbildes der Alban-Arbeit»: «Dem Nächsten dienen». Durch die Gründung und Unterstützung sozialer und gemeinnütziger Institutionen, wie des «Weizenkorns» oder des «e9 Jugend & Kultur», hat die Alban-Arbeit Diakonie auf institutioneller Ebene verwirklicht. Auch heute ist es das Bestreben der Alban-Arbeit geblieben der Stadt zu dienen und ihr Wohl zu suchen durch Hingabe und Liebesdienst. In diesem Sinne steht die Alban-Arbeit in der Tradition des Pietismus und unterstützt neue Formen der Diakonie wie «Love in Action»

 

- Seelsorge

Die speziell dafür ausgebildeten Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen auf Anfrage zur Verfügung.

In den Sonntagsabendgottesdiensten besteht regelmässig das Angebot für Segensgebete.


[int.Nr.:i1018]

Aktualisiert: 18.06.2015

Für einen direkten Link auf diese Seite genügen diese Angaben:
www.inforel.ch/i1018

© INFOREL, Information Religion. Veröffentlichung nur mit schriftlicher Erlaubnis!