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Evangelische Gemeinde Basel, EGB

 

Kontakt

Evangelische Gemeinde Basel, Vogesenstrasse 85, 4056 Basel.

Telefon 076 309 40 56.

Montag: 09.00h bis 11.00h

Dienstag: 09.00h bis 11.00h

Gemeindeleitung: Peter Cron, Rita Portmann

 

www.egbonline.ch

 

Geschichte

1983 studierten Ralf Dörpfeld und Volker Heitz an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule STH in Riehen. Während dieses Studiums ergaben sich Kontakte mit einer Jugendgruppe, die eine Schwester aus dem Ländliheim leitete. Bei Kreativ-Einsätzen in der Stadt zusammen mit der Jugendgruppe kamen immer mehr Menschen zum Glauben an Jesus Christus, so entstand die Gemeinde.

Offizielles Gründingsjahr ist 1984. Die Gottesdienste fanden anfangs im Martin Luther King-Haus statt, seit 1987 gab es Gottesdienste in der Peterskirche. Es entstanden auch Wohngemeinschaften, in die Menschen mit persönlichen Schwierigkeiten aufgenommen wurden.

Weil immer mehr Familien aus der Stadt gezogen waren, wurde auf deren Wunsch 1996 in Münchenstein die neue Gemeinde "Eckstein Birseck" gegründet.

Von 1987 bis1997 fanden die Abendgottesdienste in der Evangelisch-reformierten Peterskirche, von

1994 bis 1997 im Evangelisch-reformierten Gemeindehaus Oekolampad am Allschwilerplatz Morgengottesdienste, ab 1997 fanden alle Gottesdienste im Oek statt.

Von 1997 bis Juli 2004 konnte im Oek der Wibrandissaal im 1. Stock fest gemietet werden.

Ab August standen Räumlichkeiten der Heilsarmee-Offiziersschule an der Habsburgerstrasse 15 zur Verfügung.

Die Administration befand sich im Gemeindebüro an der Wanderstrasse 65.

Seit 2010 ist die EGB an der Vogesenstrasse 85.

Ca. 140 Erwachsene und 80 Kinder. Besonders stark vertreten sind unter den Erwachsene die Segmente der 25-36-jährigen, viele Familien mit Kindern. Zusätzlich kommen einige Besucherinnen und Besucher zu den Gottesdiensten.

 

Lehre und Ziele

Selbstdarstellung: (EGB-Werte):

 

«1. Gottes Liebe zu uns, Sein Erlösungswerk, Sein Reden und Wirken in der Bibel und durch Seinen Geist sind die Grundlage und Kraftquelle für unser Leben und unseren Dienst. In Gebet, Anbetung, Stille und persönlicher Andacht wollen wir Ihn suchen, uns von Ihm erfüllen lassen und auf Seine Stimme hören. Die Beziehung zu Gott hat oberste Priorität und alle Gemeindeglieder werden ermutigt, sie zu pflegen und zu vertiefen.

 

2. Wir wollen einander annehmen, so wie Christus uns angenommen hat. Echte persönliche Beziehungen sind uns wichtig und auch die Kinder als Teil der Gemeinde sollen ihren Platz haben.

 

3. Bibelauslegung und Lehre sind wichtige Bestandteile des Gemeindelebens und dienen dazu, in der Liebe zu wachsen, unser Leben nach Gottes Geboten zu führen und die geistlichen Waffen und Gaben richtig einzusetzen.

 

4. Unsere Gaben und unsere Zeit, unser Wissen und unser Geld sind uns von Gott anvertraut. Als treue Haushalter setzen wir alles dafür ein, dass Menschen Gottes Liebe erfahren, geheilt und befreit werden, und zu Jüngern werden, die wiederum anderen dienen können.»

Mitglied in der evangelischen Allianz.

M. Fischer arbeitet zudem im „Leitertreffen“ mit. Dort treffen sich zur Zeit etwa 70 Pfarrer, Prediger, Predigerinnen, Werksleiter etc.

Für einzelne Ereignisse wird mit diversen Gruppen zusammengearbeitet.

(Die Missionsgesellschaft der Servants Switzerland, die lange mit der EGB verbunden war, ist heute ein eigenständiger Verein.)

 

Organisation, Finanzen

Die EGB ist als Verein organisiert. Der Vorstand ist zuständig für die rechtliche Situation und verwaltet das Budget.

Das Leiterteam leitet die Gemeinde im 'strategischen' Sinn.

Die vollzeitlich angestellten Pastoren/Leiter Fischer, Bischoff und Wolf leiten die Gottesdienste, predigen etc.

Die Mitglieder der Gemeinde sind nicht unbedingt auch Mitglieder des Vereins.

Frauen können dieselben Funktionen wahrnehmen wie Männer. Ausser einer Pastorin nehmen auch andere Frauen Funktionen wahr. Für Interessierte gibt es Einführungkurse, in denen sich die Gemeinde vorstellt.

Die Taufe ist nicht Bedingung, wird aber angeboten.

Die Gemeinde wird von einem Leitungsteam von 7 Personen geleitet. Dieses setzt sich aus den angestellten Pastoren und der Pastorin sowie zwei Frauen und zwei Männern zusammen.

Selbstdarstellung:

«Die Evangelische Gemeinde Basel wird vollumfänglich von freiwilligen Spenden finanziert, von Menschen, die hier ihre geistliche Heimat gefunden haben und Mitglieder sind. Eine Verpflichtung zum Spenden besteht keine, auch keine Mitgliederbeiträge, Kollekten oder Kirchensteuern.

Gemäss biblischen Richtlinien folgen viele der Empfehlung, das Prinzip des Zehnten zu praktizieren. Wenn Mitglieder monatlich mit einem Dauerauftrag spenden, erleichtert dies die Budgetierung. Das ist jedoch die freiwillige Entscheidung jedes Spenders. Auch die Evangelische Gemeinde Basel befolgt dieses Prinzip und gibt von ihrem Spendeneingang wiederum zehn Prozent an die Missionare von 

Servants in Manila, Libanon, Indien und Afrika weiter.»

Jahresrechnung und Budget können eingesehen werden.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Die EGB hat Räume an der Vogesenstrasse 85 gemietet für die Gottesdienste und das Sekretariat.

Gottesdienste:

Sonntagmorgen um 10.30 Uhr

Separates Kinderprogramm parallel zu den Morgengottesdiensten

Am ersten Sonntag des Monats ist der Gottesdienst um 19.00 Uhr.

«Jeden letzten Sonntag des Monats gibt es nach dem Gottesdienst ein Mittagessen für Jedermann/frau/kind.»

 

Hauskreise, eine Ehepaargruppe, Jugendarbeit, Fun-Club für Kinder, am Sonntagmorgen Musikteams, Dekorations- und Apero-Teams, Skilager, Freizeiten.

 

Gemeinsam mit der Evangelisch-reformierten Münstergemeinde "Checkpoint Basel: Der Gottesdienst für Jungverrückte" monatlich einmal in der Gellertkirche jeweils am Sonntag 19.00 Uhr.

Gottesdienste

Es ist das Anliegen der EGB, der Stadt Basel, Menschen um uns herum zu dienen und zu helfen, wo immer Bedürfnisse da sind, die nicht abgedeckt werden. Die Gemeinde sieht sich dazu berufen, für andere Menschen auch ganz praktisch da zu sein.

Zur Arbeit in den Slums siehe unter Mission.

Es werden Gespräche, Hilfe und Beratung für Menschen angeboten, welche diese wünschen, egal in welchen Lebenssituationen.

 

Die Mitglieder der Gemeinde pflegen offene Beziehung zu Verwandten, Bekannten und Nachbarn, und machen so die Gemeinde bekannt.

Mission: Ein Ehepaar auf den Philippinen arbeitet in der Jugend- und Entwicklungsarbeit in den Slums. Die Gemeinde kommt für die Lebenskosten des Ehepaars auf. Arbeit unter Benachteiligten gilt als besonders wichtig.

Je eine Familie

- arbeitet in einem Schulprojekt im Libanon

- in einer Slum- und Bildungsarbeit in Indien

- unterrichtet Kinder zum lesen und schreiben in Afrika.

 

Literatur, Zeitschrift

Monatliche Agenda aufliegend

 

Weitere Links

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Checkpoint Basel: „Der Gottesdienst für Jungverrückte“

 

[int.Nr.: i1023]

 

Aktualisiert: 20.10.2011

 

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