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Freie Evangelische Gemeinden FEG

 

Kontakte

Freie Evangelische Gemeinden Basel

Margarethenstrasse 58, 4053 Basel

Telefon 061 271 30 88 (Pastor Dick Leuvenink)

Mail: dick.leuvenink@fegbasel.ch

 

www.fegbasel.ch

 

Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz

Witzbergstrasse 7, 8330 Pfäffikon

Telefon 0 43 288 62 20

Mail: sekretariat@feg.ch

 

www.feg.ch

 

Geschichte

Die Freie Evangelische Gemeinde ist eine der ältesten evangelischen Gemeinden in Basel. Sie wurde vermutlich 1824 durch einen Erweckungsprediger aus Genf gegründet.

Ihre Anhänger wollten sich vermehrt mit der Bibel und dem Glauben auseinandersetzen, und dazu trafen sie sich (illegal) ausserhalb der Staatskirche.

1834 schloss sich die Gemeinde zusammen mit der Dissidentengemeinde in Bern den so genannten «verbundenen Gemeinen» (Dissidentengemeinden aus der Romandie und Frankreich) an.

1844 wurde Niklaus Bernoulli Vorsteher der Gemeinde, 1876 sein Schwiegersohn Pfarrer Wilhelm Iselin-Bernoulli.

Nach seinem Tod 1882 verwaiste die Gemeinde und verschwand einige Jahre später.

1904 kam es zu einem Neuanfang der Gemeinde durch den Prediger J.H. Kunz.

1922 wurde Ernst Gilgen Prediger der FEG. Er gründete das Adullam, wo sich auch die Kapelle der FEG befand. Doch da die Arbeit im Adullam die Gemeindearbeit zu erdrücken drohte, kam es 1971 zu einer Abspaltung eines Teils der Gemeinde. Seit 1994 sind sie wieder vereint.

 

Die Freie Evangelische Gemeinde Leimental in Therwil wurde im Februar 1992 mit 22 Gründungsmitgliedern gegründet. Anfänglich versammelte sie sich in einem einfachen Schulpavillon in Therwil. Wegen des stetigen Wachstums an Mitgliedern und Gottesdienstbesuchern wurde ein Umzug unumgänglich. Im April 1997 konnten dann die neuen grosszügigen Räumlichkeiten in einer gut ausgebauten Gewerbehalle an der Erlenstrasse 35 in Therwil gemietet werden. Im Winter 2009 folgte der Umzug an die die aktuelle Adresse an der Mühlemattstrasse 35B in Oberwil.

 

Die Freie Evangelische Gemeinde Birsfelden wurde 1977 gegründet. Sie ist aus einer Kinder- und Jugendarbeit heraus entstanden. Die Gemeinde nutzte für ihre Zusammenkünfte in den ersten Jahren einen ehemaligen Kindergarten. 1990 konnte ein nicht mehr benötigtes Postgebäude gemietet und zu einem Gemeindelokal aus- und umgebaut werden.

 

1988 schloss sich die Freie Evangelische Gemeinde Riehen / FEG Riehen (ehemals «Freie Evangelische Gemeinschaft») an. Diese Gemeinde besteht seit dem frühen 18. Jahrhundert.

 

Lehre und Ziele

Selbstdarstellung:

«Glaubensgrundlage ist Gottes Wort, die Bibel. In Gottes Auftrag und unter Leitung des Heiligen Geistes ist sie von Menschen verfasst und zuverlässig überliefert worden. Die Bibel ist zuverlässig, kraftvoll, informativ und Gottes Reden zu uns. Deshalb respektieren und schätzen wir sie als alleinigen Massstab für Glauben und Lehre, Gemeindeaufbau und persönliche Lebenspraxis.

 

Gott liebt uns. Er möchte nicht, dass wir am Leben vorbeigehen. Deshalb ist Jesus Christus in unsere Welt gekommen, hat für uns gelebt, ist für uns gestorben und von den Toten auferstanden. Jesus ist Gottes letzte verbindliche Liebeserklärung an uns Menschen. Damit hat Gott alles für uns getan. - Jetzt sind wir dran! Wir können uns Vergebung und ein neues Leben schenken lassen, indem wir auf Gottes Tat antworten, umkehren und Jesus Christus in unser Leben einladen. Wer ihn auf diese Weise in seinem Leben konkurrenzlos wichtig werden lässt, der ist Christ. Als Christen leben wir in Verbindung mit anderen Menschen, die ebenfalls an Jesus glauben. Mit ihnen feiern wir gemeinsam Gottesdienst, hören auf Gottes Wort, beten und arbeiten in der Gemeinde. Jeder setzt sich freiwillig und aus Überzeugung in der Gemeinde ein - mit Zeit, Begabungen, Mitarbeit und Finanzen. Durch Wort und Tat weisen Christen auf die lebendige Realität von Jesus Christus hin.

 

Mitglied einer Gemeinde wird man nicht aufgrund von Taufe oder Tradition, sondern durch den freiwilligen Entschluss eines Menschen, der mit Jesus Christus lebt. Grundsätzlich verzichten wir darauf, von den Gemeindemitgliedern Pflichtbeiträge zu erheben.

 

Der Bund Freier Evangelischer Gemeinden besteht aus selbständigen Einzelgemeinden mit jeweils eigener Leitung. Jede Gemeinde regelt ihre Belange in eigener Verantwortung; dazu gehören die Berufung eines Predigers, Finanzen, Strukturen, der Bau von Gemeinderäumlichkeiten, die Zusammenarbeit mit anderen evangelischen Freikirchen und Kirchen usw.»

 

Zusammenarbeit

Die Gemeinden arbeiten in der Evangelischen Allianz Basel mit.

Die Freien Evangelischen Gemeinden in der Region arbeiten nicht nur untereinander eng zusammen, sondern pflegen auch Kontakte, resp. beteiligen sich an gemeinsamen Unternehmungen mit den Chrischona-Gemeinden, der Action Biblique, der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Basel (EFG), der Gemeinde Evangelischer Christen (GEC-Basel) und der Freien Missionsgemeinde FMG. So machen sie gelegentlich gemeinsame Standaktionen.

 

Eine Zusammenarbeit ist grundsätzlich möglich mit Kirchen und Gemeinden, deren Fundament der Lehre die Person von Jesus Christus und das Wort Gottes, die Bibel ist. Traditionen sind bei dabei zweitrangig.

 

Organisation, Finanzen

Die Freien Evangelischen Gemeinden sind als autonome Vereine organisiert.

 

Die Mitgliederversammlung als höchstes Organ wählt die Gemeindeleitung und den Prediger (Prediger in freien evangelischen Gemeinden stammen häufig von der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel, STH oder dem Theologischen Seminar der Pilgermission St.Chrischona).

 

Es gibt keine Trennung zwischen Priestern und Laien.

In der Gesamtleitung sind Männer und Frauen tätig, zudem werden manche Bereiche von Frauen geleitet. Zurzeit geschieht die geistliche Leitung durch Männer, eine durch Frauen müsste diskutiert werden, wird jedoch nicht von vornherein abgelehnt.

 

Mitglied kann jeder werden, der an Jesus Christus glaubt.

Es gibt keine festen Mitgliederbeiträge. Die erforderlichen Einnahmen für Prediger und Miete werden durch freiwillige Spenden und Sonntagskollekten abgedeckt. Pro Mitglied werden 85 CHF an den Gemeindebund Freie Evangelische Gemeinden in der Schweiz (der insgesamt ca. 6000 Mitglieder hat) weitergegeben. Entlöhnt wird nur der Prediger. Die restliche Arbeit geschieht ehrenamtlich. Es gibt eine Jahresrechnung.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Zu den Gebäuden, Versammlungslokalen und Angeboten siehe bei den einzelnen Gemeinden!

 

Die Mission ist noch wenig entwickelt, es wird versucht, Kontakte nach aussen zu finden und die Gute Botschaft weiterzugeben, ohne aufdringlich zu werden.

Mittel dafür sind die Telefonpredigt (061 274 00 70), Suppentage, Vorträge (Einladung durch Inserate). Wichtig sind ausserdem die Mund-zu-Mund-Propaganda und die Jugendarbeit.

 

Vom Gemeindebund aus gibt es eine Inlandmission mit Missionaren, die dort Gemeinden gründen, wo es noch keine gibt, dazu auch eine Europamission besonders in katholischen Ländern.

Es bestehen Kontakte zur SAM global und anderen Missionswerken.

 

Literatur, Zeitschrift

Die FEG gibt regelmässig einen Gemeindebrief und ein monatliches Gemeindeblatt (TiP; FEG Leimental) heraus.

Von der FEG Schweiz erscheint die Verbandszeitschrift feg.ch sowie einen monatlichen Newsletter.


[int.Nr.:i1031]

Aktualisiert: 14.02.2017

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