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Römisch-katholische Kirche: Kalender

Die Römisch-katholische und die Christkatholische Kirche haben zum Teil einen abweichenden Festkalender, deshalb stellen wir beide separat vor.

(Allgemein christliche Feste werden hier nicht beschrieben, sondern nur aufgelistet und nach der Wichtigkeit bezeichnet.)

 

Die Römisch-katholischen Feste im Jahreslauf

(Die folgende Liste ist eine Auswahl der wichtigen Feiertage, ist also nicht vollständig!)

 

Weltfriedenstag / Hochfest der Gottesmutter Maria

1. Januar.

Seit 1967 begeht die katholische Kirche einen «Weltfriedenstag», der mit einer Weltfriedensbotschaft des Papstes verbunden ist.

 

Epiphanie

6. Januar (resp. am nächstgelegenen Sonntag)

Taufe Christi

Epiphanie bedeutet «Erscheinung», Jesus wird als der Messias, der Bote Gottes nicht nur von den Drei Weisen erkannt, sondern bei der Taufe im Jordan auch von Johannes dem Täufer.

Im Volksbrauch ist der 6. Januar mit den Heiligen Drei Königen verbunden.

 

Darstellung des Herrn, Lichtmess

2. Februar

Das Fest geht zurück auf Lukas 2, 22-39: «Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, …».

Der zweite Name «Lichtmess» wird abgeleitet von der Kerzenweihe und der Lichterprozession.

Darstellung des Herrn

 

Aschermittwoch

Mittwoch in der 7. Woche vor Ostern.

(Fast- und Abstinenztag)

Aschermittwoch

 

Palmsonntag

 

Gründonnerstag / Hoher Donnerstag

 

Karfreitag

(Fast- und Abstinenztag)

 

Osternacht

 

Ostersonntag

 

Ostermontag

 

Himmelfahrt / Auffahrt

 

Pfingsten

 

Pfingstmontag

 

Fronleichnam

Donnerstag in der zweiten Woche nach Pfingsten.

Das Fronleichnamfest am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, auch Hochfest des Leibes und Blutes Christi, feiert die Eucharistie als Opferspeise (Kommunion) und verehrt sie - wegen der Realpräsenz Christi - durch Anbetung. Es ist ein Erinnerungsfest an die Einsetzung des Altarsakramentes.

Einsetzung des Altarsakramentes.

 

Mariä Himmelfahrt

15. August.

Mariä Himmelfahrt wird heute als Hochfest gefeiert und hat durch die am 1. November 1950 durch Papst Pius XII. erfolgte Dogmatisierung der Aufnahme Mariens mit Leib und Seele in den Himmel einen starken Akzent erhalten.

Mariä Himmelfahrt

 

Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag

 

Erntedankfest

 

Allerheiligen

1. November.

Gedächtnistag aller Heiligen im Himmel.

Allerheiligen

 

Allerseelen

2. November.

Gedächtnistag aller verstorbenen Gläubigen.

Allerseelen

 

Advent

Die Adventszeit hat den Charakter einer Einstimmung und Vorbereitung auf Weihnachten.

Beginn des Kirchlichen Festjahres.

Advent. Vorbereitungszeit auf Weihnachten.

 

Mariä unbefleckte Empfängnis

8. Dezember

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Die Aussage: «Maria ist unbefleckt empfangen» steht im Zusammenhang der von Augustinus (354 - 430) ausgearbeiteten Erbsündelehre. Erbsünde wird als ein Schuldzusammenhang gesehen, in den alle Menschen hineingeboren werden.

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

 

Heiligabend

 

Weihnachten

 

Stephanstag

2010

Weltfriedenstag / Hochfest der Gottesmutter Maria: 1. Januar ♦ ♦ ♦

Epiphanie, Erscheinung des Herrn: 10. Januar ♦ ♦ ♦

Darstellung des Herrn, Lichtmess: 2. Februar ♦ ♦

Aschermittwoch: 17. Februar ♦

Palmsonntag: 28. März ♦ ♦

Gründonnerstag / Hoher Donnerstag: 1. April ♦ ♦ ♦

Karfreitag : 2. April ♦ ♦ ♦

Osternacht: 3./4. April ♦ ♦ ♦ ♦

Ostersonntag: 4. April ♦ ♦ ♦ ♦

Ostermontag: 5. April ♦

Himmelfahrt / Auffahrt: 13. Mai ♦ ♦ ♦

Pfingsten: 23. Mai ♦ ♦ ♦ ♦

Pfingstmontag: 24. Mai ♦

Fronleichnam: 3. Juni ♦ ♦ ♦

Mariä Himmelfahrt: 15. August ♦ ♦ ♦

Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag: 19. September ♦ ♦

Allerheiligen: 1. November ♦ ♦ ♦

Allerseelen: 2. November ♦

1. Advent: 28. November ♦ ♦

2. Advent: 5. Dezember ♦ ♦

Mariä unbefleckte Empfängnis: 8. Dezember ♦ ♦ ♦

3. Advent: 12. Dezember ♦ ♦

4. Advent: 19. Dezember ♦ ♦

Heiligabend: 24. Dezember ♦

Weihnachten: 25. Dezember ♦ ♦ ♦ ♦

Stephanstag: 26. Dezember ♦

 

Gewichtung

♦ ♦ ♦ ♦ = Höchster Feiertag

♦ ♦ ♦ = Hoher Feiertag

♦ ♦ = Feiertag

= weiterer besonderer Tag

(Zur offiziellen Gewichtung siehe die «Rangordnung der liturgischen Tage» (Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz.)

 

Literatur:

Christliches Brauchtum. Bräuche helfen - erinnern - verbinden. (Hrsg.: Erzb. Ordinariat München). München. (Br 55 S., illustr.) (Einige Exemplare sind bei INFOREL vorrätig)

 

Peter Neysters, Karl Heinz Schmitt: Durch das Jahr - durch das Leben. Das christliche Hausbuch für die Familie. München 2006. (464 S., illustr.)

(Kösel-Verlag)

 

Direktorium A, Basel, Chur, St. Gallen, Freiburg, Sitten. Im Auftrag der Schweizer Bischöfe herausgegeben vom Liturgischen Institut der deutschsprachigen Schweiz. Freiburg.

PDF oder Bestellung

 

Georg Schwikart, in: Religionen feiern. Feste und Feiertage religiöser Gemeinschaften in Deutschland. Hg. vom Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienst e. V. REMID. Marburg 1997, S. 32-43. (Vergriffen.)

 

LINKS:

Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz

 

- Kirchliches Festjahr

- Religiöses Brauchtum

Homepage des Pressedienstes des Erzbistums Köln

 

[int.Nr.:i104e12]

 

Aktualisiert: 13.10.2009

 

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