| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Römisch-katholische Kirche: Kalender
Die Römisch-katholische und die Christkatholische Kirche haben zum Teil einen abweichenden Festkalender, deshalb stellen wir beide separat vor. Allgemein christliche Feste werden hier nicht beschrieben, sondern nur aufgelistet und nach der Wichtigkeit bezeichnet.) Die Römisch-katholischen Feste im Jahreslauf(Die folgende Liste ist eine Auswahl der wichtigen Feiertage, ist also nicht vollständig!)
Weltfriedenstag / Hochfest der Gottesmutter Maria1. Januar Seit 1967 begeht die römisch-katholische Kirche einen «Weltfriedenstag», der mit einer Weltfriedensbotschaft des Papstes verbunden ist. → Vatikan: Friedensbotschaft 2012 richtet sich an Jugend. Allgemeiner Gedenktag der Gottesmutter, kein Fest der Geburt. → Hochfest der Gottesmutter Maria.
Epiphanie6. Januar (resp. am nächstgelegenen Sonntag) Epiphanie bedeutet «Erscheinung», Jesus wird als der Messias, der Bote Gottes nicht nur von den Drei Weisen erkannt, sondern bei der Taufe im Jordan auch von Johannes dem Täufer. Im Volksbrauch ist der 6. Januar mit den Heiligen Drei Königen verbunden. → Epiphanie / Dreikönigsfest. Erscheinung des Herrn Fest zur Göttlichkeit Jesu Christi.
Taufe des HerrnSonntag nach dem 6. Januar Es erinnert an die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer im Jordan. Markus 1,7-11 → Taufe des Herrn. Mit Jesus erwachsen werden
Darstellung des Herrn, Lichtmess2. Februar Das Fest geht zurück auf Lukas 2, 22-39: «Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, …». Der zweite Name «Lichtmess» wird abgeleitet von der Kerzenweihe und der Lichterprozession.
Verkündigung des Herrn25. März (9 Monate vor Weihnachten!) Der Engel verkündet Maria die Geburt Jesu. → Verkündigung des Herrn. Mit Verstehenshilfen von ganz oben
Aschermittwoch, Beginn der FastenzeitMittwoch in der 7. Woche vor Ostern. (Fast- und Abstinenztag) Beginn der Fastenzeit.
Palmsonntag
Gründonnerstag / Hoher Donnerstag
Karfreitag(Fast- und Abstinenztag)
Osternacht
Ostersonntag
Ostermontag
Himmelfahrt / Auffahrt
Pfingsten
Pfingstmontag
DreifaltigkeitssonntagSonntag nach Pfingsten Gott ist einer und zugleich drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. → Dreifaltigkeitssonntag. Durchblick auf den Urgrund des Heils
FronleichnamDonnerstag in der zweiten Woche nach Pfingsten. Das Fronleichnamfest am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, auch Hochfest des Leibes und Blutes Christi, feiert die Eucharistie als Opferspeise (Kommunion) und verehrt sie - wegen der Realpräsenz Christi - durch Anbetung. Es ist ein Erinnerungsfest an die Einsetzung des Altarsakramentes. → Einsetzung des Altarsakramentes.
Herz JesuFreitag der dritten Woche nach Pfingsten; Hochfest Das Herz gilt in der Bibel als Mitte des Menschen, als Sinnbild der ganzen Person, besonders seines Fühlens und Wollens. Jesus Christus wird unter dem Gesichtspunkt seiner durch sein Herz symbolisierten Liebe verehrt. → Heiligstes Herz Jesu. Herzfeuer und Ruheort → Die Einführung des Herz-Jesu-Festes
Geburt Johannes des Täufers24. Juni. Johannes der Täufer gilt als der Wegbereiter Christi. (Markus 1; Matthäus 3, 1-17) → Geburt des Hl. Johannes des Täufers. Licht und Feuer
Petrus und Paulus29. Juni. Gedenktag an den überlieferten Todestag der Apostel und Kirchenväter Simon Petrus und Paulus von Tarsus. → Peter und Paul. Gegensätze aushalten → Peter und Paul – Die Säulen der Kirche. Petrus wurde von Jesus Fels genannt, Paulus gilt als der Apostel der Völker
Mariä Himmelfahrt15. August. Mariä Himmelfahrt wird heute als Hochfest gefeiert und hat durch die am 1. November 1950 durch Papst Pius XII. erfolgte Dogmatisierung der Aufnahme Mariens mit Leib und Seele in den Himmel einen starken Akzent erhalten.
Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag
Niklaus von Flüe25. September Gedenktag für den Einsiedler, Friedensstifter, Landespatron → Nikolaus (Niklaus, Klaus) von Flüe.
Erntedankfest
Allerheiligen1. November. Gedächtnistag aller Heiligen im Himmel.
Allerseelen2. November. Gedächtnistag aller verstorbenen Gläubigen. → Allerseelen.
ChristkönigssonntagSonntag vor dem 1. Advent. Hochfest am letzten Sonntag im Jahreskreis Königsherrschaft Christi. → Christkönig. Wer ist der Herr? → Christkönigsfest (aus Wikipedia).
AdventDie Adventszeit hat den Charakter einer Einstimmung und Vorbereitung auf Weihnachten. Beginn des kirchlichen Festjahres. → Advent. . Vierwöchige Vorbereitungszeit auf Weihnachten.
Mariä unbefleckte Empfängnis8. Dezember Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Die Aussage: «Maria ist unbefleckt empfangen» steht im Zusammenhang der von Augustinus (354 - 430) ausgearbeiteten Erbsündelehre. Erbsünde wird als ein Schuldzusammenhang gesehen, in den alle Menschen hineingeboren werden. → Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. → Unbefleckte Empfängnis 2011. Wendet euch oft und vertrauensvoll an Maria (Benedikt XVI.)
Heiligabend
Weihnachten
StephanstagDaten 2012Weltfriedenstag / Hochfest der Gottesmutter Maria: 1. Januar ♦ ♦ Epiphanie: 6. Januar ♦ ♦ ♦ / ♦ ♦ Taufe des Herrn: 8. Januar ♦ ♦ / - Darstellung des Herrn, Lichtmess: 5. Februar ♦ ♦ Aschermittwoch, Beginn der Fastenzeit : 22. Februar ♦ Josef: 19. März ♦ ♦ / – Verkündigung des Herrn: 26. März ♦ ♦ / ♦ Palmsonntag: 1. April ♦ ♦ ♦ / ♦ ♦ Gründonnerstag / Hoher Donnerstag: 5. April ♦ Karfreitag: 6. April ♦ ♦ ♦ ♦ Osternacht: 7./8. April ♦ ♦ ♦ ♦ Ostersonntag: 8. April ♦ ♦ ♦ ♦ Ostermontag: 9. April ♦ Himmelfahrt / Auffahrt: 17. Mai ♦ ♦ ♦ Pfingsten: 27. Mai ♦ ♦ ♦ ♦ Pfingstmontag: 28. Mai ♦ Dreifaltigkeitssonntag: 3. Juni ♦ ♦ / ♦ Fronleichnam: 7. Juni ♦ ♦ ♦ / ♦ Herz Jesu: 15. Juni ♦ ♦ / – Geburt Johannes des Täufers: 24. Juni ♦ ♦ / – Petrus und Paulus: 29. ♦ ♦ / – Mariä Himmelfahrt: 15. August ♦ ♦ ♦ / ♦ ♦ Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag: 16. September ♦ Niklaus von Flüe: 25. September ♦ ♦ ♦ / – Allerheiligen: 1. November ♦ ♦ ♦ Allerseelen: 2. November ♦ Christkönigssonntag: 25. November ♦ ♦ 1. Advent: 2. Dezember ♦ ♦ Mariä unbefleckte Empfängnis: 8. Dezember ♦ ♦ ♦ / ♦ Heiligabend: 24. Dezember ♦ Weihnachten: 25. Dezember ♦ ♦ ♦ ♦ Stephanus: 26. Dezember ♦ ♦ Gewichtung♦ ♦ ♦ ♦ = Höchster Feiertag ♦ ♦ ♦ = Hoher Feiertag ♦ ♦ = Feiertag ♦ = weiterer besonderer Tag
Die Gewichtung und Begehung der Feiertage ist je nach Gebiet verschieden. Dort wo es Unterschiede gibt, wurde zuerst die Gewichtung für römisch-katholische Gegenden gesetzt, nach dem «/» diejenige in den übrigen Gegenden. Zur offiziellen Gewichtung siehe die «Rangordnung der liturgischen Tage» (Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz.)
Literatur:Christliches Brauchtum. Bräuche helfen - erinnern - verbinden. (Hrsg.: Erzb. Ordinariat München). München. (Br 55 S., illustr.) (Einige Exemplare sind bei INFOREL vorrätig)
Peter Neysters, Karl Heinz Schmitt: Durch das Jahr - durch das Leben. Das christliche Hausbuch für die Familie. München. 3. Aufl. 2010. (464 S., illustr.) ISBN: 978-3-466-36720-7
Direktorium 2011/2012, Basel, Chur, St. Gallen, Freiburg, Sitten. Im Auftrag der Schweizer Bischöfe herausgegeben vom Liturgischen Institut der deutschsprachigen Schweiz. Freiburg.
Georg Schwikart, in: Religionen feiern. Feste und Feiertage religiöser Gemeinschaften in Deutschland. Hg. vom Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienst e. V. REMID. Marburg 1997, S. 32-43. (Vergriffen.)
Links:Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz
Homepage des Pressedienstes des Erzbistums Köln
Katholische Kirche in Deutschland
[int.Nr.:i104e12]
Aktualisiert: 30.1.2012
Für einen direkten Link auf diese Seite genügen diese Angaben:
© INFOREL, Information Religion, Postfach, 4009 Basel. Veröffentlichung nur mit schriftlicher Erlaubnis! |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Powered by kirche online, TYPO3 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||