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Moschee Kommission Basel (Kaserne)

 

Türkische Muslime treffen sich zu den islamischen Gebeten und zu Sozialkontakten.

 

Kontakt

Moschee, Klybeckstrasse1 b, 4057 Basel. (Kaserne)

Telefon 061 681 06 55. Fax 061 692 20 86.

 

Geschichte

Seit 1974 ist der jetzige Verein in diesem Lokal. Vorher hatten die Muslime kleine Lokale in Binningen und bei der GGG gemietet. Der Name "Moschee Kommission Basel" geht darauf zurück, dass dieser Verein ursprünglich ein Teil eines (nicht mehr existierenden) Türkenvereins war. In Fronarbeit wurde der Estrich umgebaut.

ca. 20 aktive Mitglieder. Etwa 400 Männer und 100-150 Frauen besuchen die Mescid regelmässig. (95% sind Türken, der Rest kommt aus verschiedenen Ländern. Die beruflich Aktiven (um 40 Jahre) stellen die überwiegende Mehrheit, wenige Junge, nur vereinzelte Ältere. Die Besucherzahl ist seit Jahren konstant.

 

Lehre

Sunnitisch; mehrheitlich hannefitisch, aber offen für alle Muslime.

Christen werden zum Besuch der Mescid und zum Gespräch eingeladen. Der Einladung leisteten in den letzten Jahren unzählige Schulklassen Folge. Nach vorheriger Anmeldung steht die Mescid allen Interessierten offen.

 

Organisation, Finanzen

Die Mescid ist als Verein organisiert. Etwa 20 aktive Mitglieder bilden die Trägerschaft. Mitglieder sind bisher nur Türken. Im Vorstand sind nur Männer. Die Frauen organisieren sich selbständig. Freiwillige und Besucher amten als Hodscha.

Bei den Freitagsgebeten sind zwischen 120-200 Männer anzutreffen. Bei Festen können weit über 500 Betende gezählt werden. Nach Schätzungen des Vorstands besuchen etwa 400 Männer und 100-150 Frauen die Mescid regelmässig. Die beruflich Aktiven (Alter um 40 Jahre) stellen die überwiegende Mehrheit. Es hat nur wenige Junge. Die Besucherzahl ist seit Jahren konstant. Freiwillige aus der Region und Besucher aus der Türkei amten als Hodscha.

Die «Moschee Kommission Basel» ist zusammen mit drei weiteren Mescid in der Schweiz in der «Föderation Islamischer Gemeinschaften» zusammengeschlossen. Ausserdem ist der Verein Mitglied der IG Kaserne, die das ganze Kasernenareal verwaltet.

Die Mitglieder bezahlen einen Beitrag von Fr. 50 - 100.- pro Monat. Von Besuchern werden freiwillige Beiträge geleistet. Verkauf von Getränken und Artikeln. Offene Jahresrechnung. Von aussen kommt keinerlei Unterstützung. Den Vereinsmitgliedern ist die finanzielle und politische Unabhängigkeit ein wichtiges Anliegen. So wird auch keinerlei politische Betätigung innerhalb der Mescid geduldet.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Die Mescid ist über den ehemaligen Ställen der alten Sanitätskaserne von Basel eingerichtet und umfasst einen grossen Gebetsraum, das Büro für den Imam mit einer kleinen Bibliothek, Waschraum, Coiffeursalon, darüber Galerie für die Frauen.

Täglich für die 5 Gebete geöffnet. Sonntag- und Mittwochnachmittag ist die Mescid für die Frauen und Mädchen reserviert. Sonntagvormittag ist Koranschule für die Buben, am Nachmittag für die Mädchen. Zu anderen Zeiten wird auch Einzelunterricht angeboten.

Kranke werden daheim besucht. Finanzielle Hilfe ist nicht möglich. Viele Mescidbesucher sind Mitglieder der Sterbekasse, die den Leichentransport in die Heimat finanziert.

Der Hodscha oder andere erfahrene Männer sind für die Seelsorge zuständig.

Kleine Handbibliothek. Bücherverkauf zu Themen des Islam, Gratisabgabe von kleinen Schriften. Verkauf von div. Artikeln (z.B. Gebetsteppiche, - käppchen, -ketten etc.) sowie speziellen Lebensmitteln und tiefgekühlten Halalfleischwaren. Coiffeursalon für Mitglieder.

 

Weitere Links

Homepage der «Föderation Islamischer Gemeinschaften» (leider nur in türkischer Sprache)

 

[int.Nr.: 1055]

 

Aktualisiert: 13.12.2004

 

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