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Alevitische Studierendenverbindung der Universität Basel (ASUB)

 

Kontakt

Alevitische Studierendenverbindung der Universität Basel (ASUB)

Frau Derya Sahin, Riehenring 12, 4058 Basel

Telefon 079 960 25 62

Mail: derya_s89@hotmail.com

 

Geschichte

Der Verein wurde formell am 4.10.2012 gegründet und ist seit der offiziellen Anerkennung durch die Universität Basel (Rektoratsbeschluss vom 18.06.2013) aktiv. «Der Verein wurde dank der Frage von Celal Düzgün, Soziologe und Alevit, weshalb es denn keine alevitischen Univereinigungen in der Schweiz gibt, gegründet. Sie wurde gegründet, um die Studierenden der Uni Basel zu mobilisieren, bzw. ihnen mindestens die Möglichkeit dazu geben.»

 

Aktuell zählt die Studierendenverbindung 27 Mitglieder, davon 10 Männer und 17 Frauen. Darunter sind auch 4 Sunniten und 1 Schweizerin.

 

Lehre und Ziele

Selbstdarstellung:

«Der Zweck besteht darin, dass sich die Studierenden zusammenfinden und die Möglichkeit erhalten, sich durch Anlässe über das Alevitentum zu informieren bzw. damit auseinanderzusetzen. Es wird nicht angestrebt, eine einheitliche Definierung vom Alevitentum festzulegen, sondern nur, das Alevitentum als eine Religion oder Kultur zu fördern.»

 

- Oekumene

Bis anhin fand eine formelle Zusammenarbeit lediglich mit den alevitischen Vereinen, Kulturvereinigung der Aleviten und Bektaschi und Alevitisches Kulturzentrum Regio Basel, statt.

Eine Zusammenarbeit mit nicht-muslimischen Organisationen ist jedoch sehr erwünscht und wird in der Zukunft angestrebt.

Der letzte Anlass mit Hüsam Boran fand in einem der alevitischen Vereine in Basel statt. Auch die Mitglieder der alevitischen Vereine sind jeweils an die Anlässe der ASUB eingeladen.

 

Organisation, Finanzen

Der Vorstand der ASUB besteht aus einer Präsidentin und zwei weiteren Mitgliedern.

Der Verein steht nicht nur Aleviten, sondern allen Interessierten offen.

Alle Studierenden oder ehemalige Studentinnen und Studenten der Universität Basel können Mitglied werden, indem sie sich schriftlich beim Vorstand anmelden.

Es gibt aber auch Sympathisanten, welche nicht Studierende sind oder waren.

Der Verein verlangt keine Mitgliedergebühren.

Ausgaben für Anlässe werden durch die Vorstandsmitglieder übernommen.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Da die Vereinstreffen nicht regelmässig stattfinden, gibt es keinen festen Versammlungsort. Meistens trifft sich der Verein in den Gebäuden der Universität Basel oder in den Räumlichkeiten der beiden alevitischen Vereine in Basel.

Der Verein trifft sich üblicherweise, wenn ein Anlass organisiert wird sowie bei Generalversammlungen.

Er bietet den Mitgliedern die Teilnahme an wissenschaftlich oder religiös orientierten Referaten und Podiumsdiskussionen, aber auch an informellen Treffen, um sich näher kennen zu lernen.

Nebst den Generalversammlungen, gab es bereits ein Referat und eine anschliessende Podiumsdiskussion mit Professor Markus Reinkowski über Konfessionalismus im Nahen Osten und kürzlich mit dem Fotografen Hüsam Boran, der in seinem Kurzfilm über die Situation der Aleviten in Anktakya (TR) im Schatten des syrischen Krieges berichtete. Weitere Podiumsdiskussionen sind in Planung, wie unter anderem mit einem Historiker.

 

Der Vorstand ist zuständig für die Öffentlichkeit. Es werden Veranstaltungseinladungen auf Facebook erstellt, die Mitglieder und «Sympis» werden durch SMS und Email informiert. Zusätzlich werden Flyer und Plakate ausgehändigt bzw. aufgehängt.


[int.Nr.:i1194]

Aktualisiert: 17.10.2014

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