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Merkez Gebetsraum Mescid

Überwiegend türkische Muslime treffen sich zu den islamischen Gebeten.

 

Kontakt

Merkez Gebetsraum Mescid

Schafgässlein 4, 4058 Basel

Telefon 061 681 35 98 / 076 297 05 68 (Präsident: Hasan Özçelik)

 

Geschichte

Im Jahr 1999 haben sich einige Muslime, unter anderem aus Platzmangel, von der Moschee Kommission Basel / Kasernen Moschee losgelöst und den Merkez Gebetsraum gegründet. Seit der Gründung wird die Gemeinschaft vom ehemaligen Schweizer Profi-Boxer, Hasan Özçelik, geleitet.

Aktuell gibt es 50 aktive und ungefähr 20 passive Mitglieder bestehend aus mehrheitlich älteren Männern. Zum Freitagsgebet und teilweise auch am Wochenende kommen bis zu 150 Männer unterschiedlicher Nationalitäten, neben der Türkei und Albanien unter anderem auch aus arabischen und nordafrikanischen Ländern. Bei den Gebeten unter der Woche sind meist etwa 10 Gläubige anwesend.

 

Lehre und Ziele

Die Mitglieder sind mehrheitlich Sunniten. Die Gemeinschaft ist politisch neutral und offen für alle Muslime. Fanatiker sind nicht willkommen. Es gelten die Schweizer Gesetze, der Koran und die Sunna des Propheten Mohammed sowie folgende Regel: «Lautstarke, böswillige Gespräche wie auch Diskussionen über Ideologien ausserhalb des Islam und politische Diskussionen sind zu unterbleiben.»

 

Schulklassen und andere Gruppen können nach telefonischer Voranmeldung bei Hasan Özçelik den Merkez Gebetsraum besuchen.

 

Organisation, Finanzen

Die Gemeinschaft hat informelle Strukturen. Jeweils einer der Männer wirkt als Vorbeter.

Miete und Nebenkosten des Lokals sowie weitere Ausgaben werden durch freiwillige Spenden gedeckt. Beim Eingang zum Gebetsraum befindet sich eine Spendenkasse und eine Aufforderung an Gäste, regelmässig zu spenden oder Mitglied zu werden.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Am Schafgässlein 4 in Kleinbasel wurden im Parterre und im Untergeschoss eines mehrstöckigen Gebäudes Räumlichkeiten gemietet und die kleine Mescid eingerichtet. Im Parterre befindet sich der Gebetsraum sowie ein kleiner Aufenthaltsraum mit einer Kaffeemaschine und TV. Im Untergeschoss ist ein Frauenraum, ein Büro und ein Waschraum eingerichtet. Da sich die Frauen selten in der Moschee treffen, werden die Räume im Untergeschoss grösstenteils für Feste wie Ramadan oder für andere Anlässe genutzt.

Der Gebetsraum ist nach Möglichkeit für alle fünf islamischen Gebete geöffnet.

Ein Kern aus ungefähr 6-8 langjährigen Mitgliedern und guten Freunden, die gleichzeitig auch den Vorstand bilden, trifft sich täglich zum Abend- und Nachtgebet. Dazwischen wird Tee und Kaffee getrunken, soziale Kontakte gepflegt und ehrenamtliche Arbeiten ausgeübt.

 

Probleme sollten möglichst nicht in der Moschee thematisiert werden, sondern «beim Betreten des Gebetsraumes mit den Schuhen im Regal abgestellt werden.»

Im Gebetsraum befindet sich eine kleine Präsenzbibliothek.


[int.Nr.:i1248]

Aktualisiert: 17.07.2013

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