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3/2005, Muslime mit Raumproblem

 

Ein grosses Problem für Muslime ist es, geeignete Räumlichkeiten zu finden. Dafür gibt es mehrere Gründe.

 

Grosse Räume sind schwer zu finden.

Diese Aussage stimmt nur bedingt. Es gibt Büro- und Lagerräume, die leer stehen, aber geeignete Räume sind zu teuer. Mieten zwischen 3000 und 7000 Franken pro Monat sind keine Seltenheit. Obwohl diese Mietpreise meist im ortsüblichen Rahmen sind, können sie von islamischen Gemeinschaften kaum bezahlt werden.

 

Räume werden nicht als islamische Gebetsräume vermietet

Einerseits werden dafür islamfeindliche Gründe geltend gemacht, andererseits fürchten die Vermieter die Reaktionen der Nachbarschaft wegen akustischen Belästigungen.

 

Besonders während des Fastenmonats Ramadan, aber auch am Freitag und am Wochenende, besuchen viele Muslime die Mescid, was zwangsläufig mit gewissen Immissionen verbunden ist.

 

So wird es nicht erstaunen, dass sich die 14 islamischen Gebetsräume in Basel, Bottmingen, Muttenz und Liestal in nur mässig geeigneten Räumen befinden.

 

Die albanischen Muslime haben so grosse Raumnot, dass sie sich geteilt haben; ein zweiter Gebetsraum «Kulturverein "Paqja" / Bashkia kulturore PAQJA» befindet sich an der Schönaustrasse. (Neu auf unserer Homepage!)

 

Für die albanischen Frauen gibt es zur Zeit keinen festen Raum.

 

 

[int.Nr.:i1271e500503]

 

Aktualisiert: 9.2.2005

 

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Aktualisiert: 17.10.2014

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