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18/2006, «Kulte und Kulturen - Weltreligionen im Gespräch»

Sonntag, 2. Juli 2006, 10.00 Uhr, SF 1, Schweizer Radio DRS 2

 

«Hörpunkt»:

Zweistündige Live-Sendung aus Basel zum Thema Weltreligionen

 

«Kulte und Kulturen - Weltreligionen im Gespräch»: eine zweistündige Live-Sendung aus der Offenen Kirche Elisabethen in Basel mit einer szenischen Lesung über die biblische Figur Abraham. Die Redaktionen «Sternstunden» des Schweizer Fernsehens und «Hörpunkt» von Schweizer Radio DRS 2 gestalten die Sendung gemeinsam; sie wird gleichzeitig im Fernsehen und am Radio ausgestrahlt. Ab 12.00 Uhr folgt auf SF 1 der Filmbeitrag «Buddhas Maler» über die Wiedergeburt des Buddhismus in der Mongolei. Die Sendung „Hörpunkt“ von Schweizer Radio DRS 2 widmet den ganzen Sonntag dem Thema „Weltreligionen“.

 

Der Streit um die Mohammed-Karikaturen hat es erneut gezeigt: Religionen sind ein Faktor der Weltpolitik. Religionen treiben Menschen auseinander, können die Menschheit aber auch verbinden. Wie steht es um den Dialog der Religionen in der Schweiz? Was verbindet die Religionen Judentum, Christentum und Islam und was trennt sie? Diesen Fragen geht die zweistündige Live-Sendung «Kulte und Kulturen» mit Gesprächen und einer szenischen Lesung über die biblische Figur Abraham auf den Grund.

 

Die Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam gehen vom Glauben an den einen Gott aus und haben in Abraham eine gemeinsame Wurzel. Gleichzeitig beanspruchen sie die Wahrheit jeweils ausschliesslich für sich selber. Warum haben sich die Religionen im Lauf der Geschichte bis aufs Blut bekämpft? Welcher Weg führt aus der Sackgasse des Streits der Religionen? In der zweistündigen Live-Sendung debattieren Vertreterinnen und Vertreter der drei Weltreligionen, darunter die Islamwissenschafterin Amira Hafner-Al-Jabaji, die Soziologin Farideh Akashe-Böhme, der Theologe Francis D'Sa, die Rabbiner Bea Wyler und Tovia Ben-Chorin und der Historiker Simon Erlanger.

 

Die Geschichte der drei Religionen Judentum, Christentum und Islam liest sich wie eine spannende Familiensaga. Eine szenische Lesung kreist um die gemeinsame biblische Figur Abraham. Mit seiner Frau Sara und ihrer Magd Hagar zeugt Abraham die Söhne Isaak und Ismael. Alle drei Religionen berufen sich auf den Stammvater Abraham und beanspruchen ihn im Lauf der Geschichte gleichwohl ausschliesslich für die je eigene Religion. Dabei war Abraham weder Jude, noch Christ, noch Muslim. Den Text zur Lesung hat der Tübinger Theologe Karl-Josef Kuschel geschrieben; er zeigt, dass die Religionen einer Familie gleichen, in der es Streit gibt, aber auch immer wieder Versöhnung. Die Texte werden von Susanne-Marie Wrage, Miriam Japp, Graziella Rossi und Stefan Suske gelesen, mit musikalischen Intermezzi von Sandy Goldberg (Violine), Nicola Cittadin (Orgel), Mahmoud Turkmani (Oud) und des Chors „contrapunkt“ unter der Leitung von Georg Hausammann.

 

[int.Nr.:i1271e500618]

 

Aktualisiert: 6.6.2006

 

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Aktualisiert: 17.10.2014

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