29/2006, Auf den Spuren der Täufer
Die Täufer waren nach der Reformation Glaubensflüchtlinge aus Zürich und andern Gebieten der Schweiz. Wir besuchen Verstecke im Emmental, wo die Flüchtlinge vorübergehend Schutz fanden, und Siedlungen im Berner Jura, wo sich im Laufe der Zeit zahlreiche Gruppen niederliessen.
Wir besuchen am Samstag u.a. Langnau (älteste Täufer-Gemeinschaft der Welt), Trachselwald (Einkerkerung der Täufer im Schloss), Haslenbach (Bauernhaus, in welchem Hans Haslibacher, der letzte Bernische Märtyrer des XVI. Jahrhunderts, geboren wurde), Fankhaus (Täufer-Versteck, die Führung wird von Frau Fankhauser geleitet).
Fahrt in den Berner Jura am Samstagabend. Unterkunft bei Täufer-Familien oder im Hotel nach Wunsch (in Tramelan oder La Chaux-d'Abel).
Sonntagmorgen:
Möglichkeit zur Teilnahme an einem Gottesdienst in der Kapelle Jean Gui.
Hier befindet sich auch das Täufer-Archiv.
Besuch der „Grotte des Chèvres“. Hier trafen sich die Täufer während den Glaubensunruhen im XVII. und XVIII. Jahrhundert.
Datum: Samstag, 30. September und Sonntag, 1. Oktober 2006
- Treffpunkt: Samstagmorgen, 10.00 Uhr, Bahnhof Langnau BE
- Schluss: Sonntag, späterer Nachmittag (ca. 17.00 Uhr, Ankunft beim Bahnhof Biel-Bienne)
Fahrten: Ab Langnau steht ein Kleinbus zur Verfügung.
Wanderung: 2 Stunden am Samstag, 2 Stunden am Sonntag.
Leitung: Michel Ummel, Les Reussilles
Sprachen: Die Erklärungen werden zum Teil in französischer Sprache erfolgen.
Kosten: Fr. 90.-- / Pers. (ohne Mahlzeiten / Unterkunft).
Bitte im Voraus überweisen. Postkonto IRAS COTIS, Basel, 40-15692-2
Anmeldung und Rückfragen:
Heinz Haab
Tel. 079 / 755 55 18
Heinz.haab@iras-cotis.ch
Weitere Routen Themenwanderungen spirituelle Schweiz:
IRAS-COTIS - Interreligiöse Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz
[int.Nr.:i1271e500629]
Aktualisiert: 19.9.2006
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