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Hindu Tempel Basel

1986 entstand der erste Hindu-Tempel in der Schweiz in Basel. Eine erste grössere Sakralstätte wurde hier im Jahr 2004 mit der Fusion von drei bisherigen Tempeln eingeweiht. 2008 wurde dann die Stiftung Hindugemeinde gegründet und von 2009–2015 konnte der jetzige Hindu Tempel Basel im Dreispitzareal erbaut werden. Er ist dem schivaitischen Hinduismus zuzuordnen.

Religion
Hinduismus
Rechtlicher Status
privat-rechtlich
Organisationsform
Glaubensgemeinschaft
Sprache
Deutsch
Englisch
Tamil
Status
Aktiv

Geschichte

Der erste Tempel entstand durch die Fusion der drei bisherigen Tempel Sithi Vinayakar Alayam, Sri Raja Rajeswary Ambal Tempel, und dem Sri Subramaniar Tempel am 2. Juni 2004. Am 4. Juli 2004 fand die Tempelweihe statt, die ihren Abschluss fand mit Mandalâpisekam, einem grossen Reinigungs- und Weiheritual. Auf Ende 2008 erhielt der Verein die Kündigung, weil das Areal verkauft wurde und so suchte er ein neues Lokal. 2008 wurde die «Stiftung Hindugemeinde» gegründet. Von 2009–2015 wurde der Tempel an der Mailandstrasse 30 im Basler Dreispitzareal gebaut und noch 2015 konnte er eingeweiht werden.

Lehre und Ziele

Der Tempel ist dem schivaitischen Hinduismus zuzuordnen. Er wurde gleichberechtigt folgenden Gottheiten geweiht:

  • dem elefantenköpfigen Gott Ganescha (andere Namen: Vinayakar, Pilear). Er gilt als gutmütig und wird vor jeder neuen Handlung verehrt.
  • der Göttin Parvati, Gattin von Schiva und Mutter von Ganescha und Murugan. Sie wird auch Amman, Mutter genannt und verkörpert Schakti, die Kraft.
  • dem Gott Murugan (anderer Name: Subramaniam). Er gilt als Überwinder von Tyrannen und ist deshalb für TamilInnen sehr wichtig.

Der jetzige Tempel ist ein «Bâlalayam», das heisst, ein kleiner Tempel, in dem nur beschränkt Rituale stattfinden können, so wird zum Beispiel statt einem Umzug mit Wagen am Fest «Ther» nur eine Pudscha im Tempel abgehalten.

Ziel der Stiftung ist «der interkulturelle und interreligiöse Austausch und die Förderung und Pflege des Hinduismus und den damit verbundenen Kulturen. Die Integration steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit.»

Angebote und Versammlungsort

Angebote

Der Tempel ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • täglich 17.00-21.00Uhr, Puja/Gottesdienst 19.00 Uhr
  • Freitag 10.00-14.00 Uhr, Puja/Gottesdienst 11.00Uhr
  • an besonderen Feiertagen ist der Tempel ganztägig geöffnet

Neben besonderen Festen bestehen Angebote für:

  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
Versammlungsort

An der Mailandstrasse 30 im Basler Dreispitzareal ist der Tempel.

Seelsorge und soziale Unterstützung

Tamilische Hindus helfen sich gegenseitig. Bei Todesfällen wird fachkundige Hilfe vermittelt.

Organisation, Finanzen und Zahlen

Organisation

Unter dem Namen «Stiftung Hindugemeinde» besteht eine Stiftung nach ZGB mit den üblichen Strukturen. Der Priester ist von der Stiftung angestellt. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Mehr zur Gleichstellungssituation in dieser Gemeinschaft hier. Grundsätzlich steht der Tempel für alle Menschen offen.

Finanzen

Der Verein finanziert sich über Monatsbeiträge und Spenden. Das Geld wird wie üblich verwaltet und mit einer Jahresrechnung abgeschlossen, die eingesehen werden kann.

Zahlen

Zur Gemeinschaft gehören ca. 3'000 Personen. 2019 waren es um die 1'000. Täglich erscheinen im Tempel zwischen 50 und 150 BesucherInnen. Die grossen Feste wie das zweiwöchige Jahresfest im Sommer ziehen weitaus mehr Menschen an. (Stand 2022)

Zusammenarbeit

Die Stiftung ist Kollektivmitglied beim Interreligiösen Forum Basel, bei IRAS-COTIS und beim Runden Tisch der Religionen beider Basel.

Auftreten in der Öffentlichkeit

Eingeladen wird mittels Flyern, die im Tempel ausliegen oder verteilt werden und auf der Homepage.

Kontakt

Hindu Tempel Basel
Mailandstrasse 30, 4053 Basel

Tel. 061 332 10 96 / 079 78 707 65
Mail: info@hindutemple.ch
Web: hindutemple.ch

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