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Kolel Basel

Kolel Basel ist eine Bildungseinrichtung für Erwachsene und ist aus den Reihen der Israelitischen Religionsgesellschaft Basel (IRG) entstanden.

 

Kontakt

Kontakt über die Israelitische Religionsgesellschaft Basel (IRG).

 

Geschichte

Das Kolel Basel wurde 1997 von Mitgliedern der Israelitischen Religionsgesellschaft Basel (IRG) gegründet.

Zur Zeit sind etwa 10 ganztägig Studierende eingetragen.

 

Lehre und Ziele

Selbstdarstellung:

«Der Kolel Basel hat folgende Zweckbestimmung Intensive jüdisch-kulturelle Weiterbildung Erwachsener.»

(Artikel 2 der Statuten des Kolel Basel)

 

Organisation, Finanzen

Kolel ist ein Verein nach ZGB mit den üblichen Strukturen.

«Mitglied kann jede über 18 Jahre alte jüdische Person werden.»

Statuten des Kolel Basel

Der Rosch Kolel (Vorsteher) ist Raw Raphaël Breisacher, Rabbiner der Communauté Israélite de Saint-Louis.

Die Einnahmen des Kolel sind :

1. Mitgliederbeiträge

2. Spenden

3. Legate

4. Kapitalerträge

Die Verwaltung des Geldes geschieht vereinsüblich.

 

Kolel Basel ist in Basel als Gemeinnützige Organisation anerkennt. Deshalb können gemäss der Spendenliste Kanton Basel-Stadt Zuwendungen bei der Steuererklärung angegeben werden.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Gelernt wird im Beth Midrasch der Israelitischen Religionsgesellschaft Basel (IRG), im gleichen Gebäude wie die Synagoge.

Kolel Basel ermöglicht ein intensives Studium der jüdisch-mündlichen Lehre, vor allem des Talmuds und des Schulchan Aruchs* (Gesetzeskodex) mit seinen vielen Kommentaren.

Das Ziel ist, Lehrkräfte als Rabbiner, Lehrer sowie Verantwortliche in der Jugenderziehung auszubilden.

Im Lauf des mehrjährigen Studiums werden Zwischen- und Abschlussprüfungen von prominenten Rabbinern abgenommen.

Jeweils am Abend stehen die Studierenden den Mitgliedern der jüdischen Gemeinden für ein Lernen in Partnerschaft zur Verfügung.

 

*haSchulchan aruch: Der gedeckte Tisch (nach H.-M. Döpp, aus Neues Lexikon des Judentums, Hsg. J.H. Schoeps)

«Als Schulchan Aruch (hebräisch »gedeckter Tisch»), bezeichnet man ein von Josef Karo (Toledo-Zfath) verfaßtes halachisches Handbuch.»

 

Literatur

Wöchentliche תורה דברי des Kollel Basel

(«Diwre Tora»: Gedanken zu jüdischen Themen aus dem Talmud, Schulchan Aruch und den Wochenabschnitten der Tora.)

 

[int.Nr.: i1497]

 

Aktualisiert: 13.1.2010

 

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