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Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG

Der SIG ist der Dachverband von 17 jüdischen Gemeinden in der Schweiz.

 

Kontakt

Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund

Postfach 2105, 8027 Zürich.

Telefon 043 305 07 77.

 

http://www.swissjews.org

info@swissjews.org

 

Geschichte

Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund wurde 1904 gegründet. Konkreter Anlass war die Bekämpfung des Schächtverbots, das 1893 in die Schweizerische Bundesverfassung aufgenommen worden war.

Heute vertritt der SIG nicht nur die jüdischen Gemeinden in der Öffentlichkeit, sondern nimmt auch Koordinationsaufgaben innerhalb der jüdischen Gemeinden der Schweiz wahr.

Näheres zur Geschichte siehe unten bei «Literatur».

Dem SIG gehören 17 Gemeinden an, denen insgesamt ca. 14'000 Personen angeschlossen sind.

 

Lehre und Ziele

Selbstdarstellung:

«Zwecksetzung/Aufgaben:

Wahrung und Förderung der gemeinsamen Interessen der Juden in der Schweiz, insbesondere auch deren Vertretung gegenüber den eidgenössischen Behörden und gesamtschweizerischen Institutionen, sowie internationalen jüdischen Organisationen, in enger Verbundenheit mit Israel und den Juden in der ganzen Welt (Art. 1 Abs. 2 Statuten in der Fassung von 1994).»

 

Organisation, Finanzen

Der SIG ist als Verein nach ZGB organisiert. Er wird von 7 ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern geleitet.

Statuten

Mitgliedergemeinden

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Der Sitz des SIG ist an der Gotthardstrasse 65 in Zürich.

 

Dem SIG ist der «Verband Schweizerischer Jüdischer Fürsorge» (VSJF) angegliedert, ein vom Bund anerkanntes Hilfswerk im Bereich der Flüchtlingshilfe. Der VSJF ist Mitglied der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH).

 

Literatur

Gabrielle Rosenstein, Gisela Blau, Rolf Bloch: Jüdische Lebenswelt Schweiz. 100 Jahre Schweizerischer israelitischer Gemeindebund. 2004. (512 S.)


[int.Nr.:i20101]

Aktualisiert: 18.07.2018

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