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Das jüdische Haus

 

Um in Basel Häuser zu entdecken, die von Juden bewohnt werden, braucht es eine grosse Aufmerksamkeit, weil die Unterschiede sehr gering sind. Wenn wir ein Haus oder eine Wohnung betreten, die von Juden bewohnt wird, sehen wir am rechten Türpfosten eine Mesusa. Dies ist die Hülle für eine Pergamentrolle, die zwei Abschnitte aus der Tora enthält.

 

Meistens findet sich die Mesusa nur bei Häusern, die nur von Juden bewohnt werden, schon aussen bei der Haustüre.

Die jüdische Metzgerei und die Gemeindehäuser haben aussen auch Mesusot.

 

Das Gemeindehaus an der Thannerstrasse 60 wurde als jüdisches Wohn- und Zweckgebäude geplant. Deshalb hat es eine architektonische Eigenheit. Die Balkone sind versetzt angeordnet, so dass kein Balkon überdacht ist. So kann jeder Balkon verwendet werden, um darauf für das Laubhüttenfest eine «Sukka» errichten zu können. Für diese Laubhütten ist vorgeschrieben, dass man nachts die Sterne sehen und der Regen durchkommen kann.

 

Link und Literatur

Mesusa Handbuch, zusammengestellt von Dovid Zaklikowski

 

Chajim Halevy Donin: Jüdisches Leben. Eine Einführung zum jüdischen Wandel in der modernen Welt. Zürich 1987 – 5747. (343 S., Abb.):

- Kapitel 8: «Die Zeichen des Bundes: Liebe und Verehrung», Abschnitt M’susa, S. 162–164.

 

[int.Nr.:i20e041]

 

Aktualisiert: 18.8.2009

 

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