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Initiative gegen den Bau von Minaretten

Aus der Sicht von Muslimen
Aus der Sicht von Kirchen, Religionen und interreligiösen Gruppierungen
Aus der Sicht von politischen und humanitären Organisationen
Wissenschaftliche Darstellungen
Aus der Sicht der Initianten
Weitere Artikel
Pro und Kontra Plakatverbot

Reaktionen auf die Annahme der Minarett-Initiative


Aus der Sicht von Muslimen

 

Argumentarium gegen die Minarettverbotsinitiative in der Schweiz (5.11.2009)

Medienkonferenz vom 5. November 2009 Islamischer Verbände auf Bundesebene:

Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz FIDS und Koordination Islamischer Organisationen Schweiz KIOS

 

Wie die Schweizer Innenpolitik fast in die UN-Vollversammlung geriet. (Von Peter Ziegler, Basel) (30.10.2009)

(iz). Die Schweiz hat es schwarz auf weiß und will es nicht wahrhaben: Die

Vereinten Nationen schelten das urdemokratische Land im Herzen Europas

wegen der Minarett-Initiative. Diese hat das Ziel, jeden Bau von

Minaretten in der Verfassung zu verbieten. …

 

«MOSCHEEBAUTEN in der SCHWEIZ?»

Gesellschaft Schweiz - GSIW - Islamische Welt. Öffentliches Kommunikations- und Informationsforum.

Interessante Zusammenstellung von Texten!

 

Argumentarium gegen die Minarettverbotsinitiative des «Egerkinger Komitees»

Das Dokument gibt Antworten zu den Vorwürfen und Unterstellungen der Initianten.

Es wurde vom Verband Aargauer Muslime, VAM in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Schweiz - Islamische Welt GSIW und der Redaktion von islam.ch entwickelt.

 

Die Muslimin und Islamwissenschaftlerin Rifa’at Lenzin über die Anti-Minarett-Kampagne Von Josef Bossart / Kipa (27.10.2009)

"Als Muslimin wehre ich mich gegen die Diffamierung und Pauschalisierung meiner Religion als frauenfeindlich und unterdrückerisch, ich wehre mich gegen eine Instrumentalisierung der Frauenfrage für politische Zwecke", sagte die Islamwissenschaftlerin Rifa’at Lenzin (Zürich)

 

Schweizer Muslime melden sich zu Wort (12.10.2009)

Nach der Debatte um das Plakat der Minarett-Gegner ändern die Organisationen der Muslime in der Schweiz ihre Haltung: Statt sich bewusst zurückzuhalten, wollen sie sich nun aktiv in den Abstimmungskampf einschalten.

 

Stellungnahme zur Minarettverbots-Initiative

Vereinigung von Dachorganisationen der Muslime in der Schweiz

 

«Initiative irritiert islamische Welt»

(13.5.2007, (20minuten; Reza Rafi)

 

Necla Kelek: «Minarette sind eine Machtdemonstration» (2.4.2009)

Gemäss der streitbaren Islam-Kritikerin und Muslimin Necla Kelek sind Minarette eine Machtdemonstration und damit «Speerspitzen des politischen Islam». Im Interview mit der Reformierten Presse wirft sie den Kritikern der Minarett-Initiative vor, «Laissez-faire» zu betreiben.


Aus der Sicht von Kirchen, Religionen und interreligiösen Gruppierungen

 

Tipps für Muslime von der Evangelischen Allianz (20.11.2009)

In einem Brief bittet die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) die Schweizer Muslimverbände, ein klares Zeichen für ein friedliches Zusammenleben zu setzen.

 

Bischof Paul Hinder: Viele Muslime schauen bewundernd auf den Westen Das Interview führte Charly Pichler (21.11.2009)

„Notorischer Hass ist eine Legende"

 

Offener Brief an Julia Onken (18.11.2009)

«Auch uns Frauen des Interreligiösen Think-Tanks sind die Rechte der Frauen, insbesondere in den Religionsgemeinschaften, ein Anliegen. …»

 

Muslimische Türme in der Schweiz: Pro und Kontra zur Minarett-Initiative (Livenet; Bruno Graber, Peter Schmidt) (14.11.2009)

Die Volksinitiative gegen den Bau von Minaretten sorgte über Monate für hitzige Diskussionen. Viele haben sich bereits ihre Meinung gemacht, wie sie am 29. November abstimmen werden. Zwei Livenet-Redaktoren äussern sich für und gegen die Initiative.

 

Nein zum Minarettverbot: Drei Gründe (Livenet.ch; Peter Schmid) (14.11.2009)

Für Christen gilt es dreierlei zu verbinden: 1. den Rechtsstaat mit seiner säkularen Grundlage zu bejahen, 2. mit dem Machtanspruch des Islam differenziert umzugehen und 3. als religiöse Menschen Brücken zu bauen zu integrationswilligen Muslimen. Ein Minarettverbot in der Verfassung scheint nicht geeignet, konstruktive Prozesse gegen die Islamisierung zu fördern.

 

16 Gründe für NEIN

Der «Interreligiöse Think-Tank», ein institutionell unabhängiger Zusammenschluss von Exponentinnen des Interreligiösen Dialogs in der Schweiz, sieht der Abstimmung vom 29. November über das Verbot von Minaretten in der Schweiz mit Besorgnis entgegen. Ein knappes Ergebnis scheint sich abzuzeichnen.

16 Gründe für NEIN

 

Minarett-Initiative: «Selten war ich derart unschlüssig» (6.11.2009)

Die Minarett-Initiative sorgt für heisse Diskussionen - auch unter Christen. Sechs Kolumnisten des Magazins «ideaSpektrum Schweiz» sagen, wie sie persönlich zur Minarett-Initiative stehen.

 

Schweizer Kirchen sagen NEIN zur Minarett-Verbots-Initiative (APD) (29.10.2009)

Die Liste der Kirchen und kirchlichen Gruppierungen in der Schweiz, die sich gegen die Minarett-Initiative aussprechen, ist nach Angaben der Nachrichtenagentur APD beachtlich. Nur wenige Denominationen hätten auf eine Stellungnahme verzichtet, weil sie entweder grundsätzlich keine Stimmempfehlung abgeben oder in ihren Reihen vorwiegend ausländische Kirchenmitglieder aufweisen (z.B. Lutheraner und einige nationale orthodoxe Kirchen).

 

Nein zur Anti-Minarett-Initiative Von: Rosmarie Dormann, Präsidentin; Sepp Gähwiler, Geschäftsleiter

(24.09.2009)

Am 29. November 2009 findet die Volksabstimmung über die Anti-Minarett-Initiative statt. Für die Bethlehem Mission Immensee zeugt die Initiative von mangelndem Selbstbewusstsein und Vertrauen in unsere Werte.

 

Keine Ausnahmegesetze! Nein zum Minarettverbot! (28.10.2009)

Die Dachorganisationen der Schweizer Juden bekräftigen ihre Ablehnung der Minarett-Initiative

Nachtrag: Die Israelitische Gemeinde Basel (IGB) schliesst sich an, indem sie den Text mit ihrem Newsletter vom 29.10.2009 verschickt.

 

Kirchen gegen Minarettverbot: "Vertrauen auf den eigenen Glauben" (Livenet; Peter Schmid) (23.10.2009)

Die reformierten Landeskirchen sprechen sich entschieden gegen ein Minarettverbot in der Verfassung aus und empfehlen ein Nein zur Initiative. Sie haben dafür gute Argumente. Aber: Nehmen sie in ihren Stellungnahmen die Wahrnehmungen und Ängste in der Bevölkerung ernst?

(Mit mehreren interessanten Links!)

 

ZH: Reformierter Kirchenrat lehnt Anti-Minarett-Initiative ab (21.10.2009)

Der Kirchenrat der reformierten Zürcher Landeskirche schliesst sich der Stellungnahme des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes an und lehnt die Initiative für ein pauschales Minarett-Verbot ebenfalls ab.

 

LU: Christlich-muslimisches Komitee gegen Minarettverbots-Initiative (20.10.2009)

Im Kanton Luzern setzt sich ein christlich-muslimisches Komitee «Gleiches Recht für alle» gegen die Minarett-Initiative ein, über die in der Schweiz am 29. November abgestimmt wird. Das Volksbegehren verletze das Recht auf Gleichbehandlung und die Religionsfreiheit, wurde am Dienstag, 20. Oktober, an einer Medienkonferenz hervorgehoben.

 

Gegen die Initiative – für die Religionsfreiheit (20.10.2009)

Zehn bekannte Schweizer Missions- und Hilfswerke, Entwicklungs- sowie interreligiöse Organisationen stellen sich entschieden gegen die am 29. November zur Abstimmung gelangende Minarett-Initiative. Die Wahrung der Freiheitsrechte, die Möglichkeit, Glaubensüberzeugungen frei auszudrücken und zu leben, sowie das Einstehen für die Rechte von Minderheiten liegen dieser ablehnenden Haltung zugrunde.

 

Argumentarium der evangelischen Kirchen gegen Minarett-Initiative vollständig (13.10.2009)

Mit einem Flyer vervollständigt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund sein Argumentarium gegen die Minarett-Initiative – dreiteiliges Paket gratis bestellbar.

 

Schweizer Bischöfe lehnen die Minarett-Initiative deutlich ab (10.9.2009)

Die Schweizer Bischöfe finden klare Worte gegen die Anti-Minarett-Initiative. Ein Minarett-Verbot in der Schweiz würde den gemeinsamen Weg der Integration behindern. Diese deutliche Haltung tue aber der grossen Solidarität mit verfolgten Christen keinen Abbruch.

 

Rat der Religionen lehnt Minarett-Initiative ab (2.9.2009)

Der «Schweizerische Rat der Religionen / Swiss Council of Religions (SCR)» lehnt die Minarett-Initiative ab, wie er heute in Bern mitteilte. Er will auf Integration statt Ausgrenzung setzen. Der SCR betont aber, dass es ernst zu nehmende Unterschiede zwischen den Religionsgemeinschaften gebe. Darüber müsse der Dialog geführt werden.

«Für ein Zusammenleben der Religionen in Frieden und Freiheit»

Stellungnahme des Schweizerischen Rates der Religionen zur Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten»

 

SG: Kirchenrat gegen Minarett-Initiative (1.10.2009)

Der Kirchenrat der reformierten Kirche des Kantons St. Gallen empfiehlt, ein Nein in die Urnen zu legen.

 

Berner Landeskirchen und jüdische Gemeinden gegen Minarett-Initiative (7.10.2009)

Die drei Landeskirchen und die jüdischen Gemeinden des Kantons Bern lehnen die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» ab. Die Initiative, die am 29. November zur Abstimmung kommt, verstosse gegen die Religionsfreiheit und das Diskriminierungsverbot. Durch Informationsarbeit und Begegnungsprojekte setzen sich die drei Landeskirchen und die Jüdischen Gemeinden des Kantons Bern für ein friedliches Zusammenleben der Religionen ein.

 

Christen und Juden sagen Nein zur Minarett-Initiative (5.2.2009)

Schweizer Christen und Juden äussern sich zur Minarett-Verbots-Initiative

Download des PDFs

 

Minarette verbieten hilft Kirchen und Christen nicht (17.3.2009)

Die Schweizerische Evangelische Allianz zur Debatte um ein Minarettverbot

 

Luzerns Kirchen gemeinsam gegen Minarett-Initiative (8.1.2009)

 

Methodistische Kirche: Nein zur Minarettinitiative (21.8.2009)

Der Ausschuss «Kirche und Gesellschaft» der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK)lehnt die Minarettinitiative ab, über die das Schweizer Volk am 29. November befinden wird. Er wendet sich dabei gegen jegliche religiöse Diskriminierung nicht nur gegenüber Christen, sondern auch gegenüber Muslimen.

 

Gegen eine Scheinlösung

(Kirchenbote, 1.2009)

Christen und Juden der Region Basel lehnen in einer gemeinsamen Erklärung die Minarett-Verbots-Initiative ab. Sie löse die Probleme des interreligiösen Zusammenlebens nicht.

 

"Religionsfreiheit gilt für alle" (4.8.2009)

Adventisten lehnen Volksbegehren gegen Bau von Minaretten ab.

 

«Minarett-Initiative stellt Religionsfreiheit grundsätzlich in Frage» (Livenet.ch) (16.12.2008, «NZZ am Sonntag»)

Die eidgenössische Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» wende sich grundsätzlich gegen eine bestimmte Religionsgemeinschaft, warnt der St. Galler Staatsrechtler Yvo Hangartner.

 

Schweiz: Minarette spalten. Die Minarettfrage spaltet die Schweiz. Der Riss geht auch durch die Reihen der Christen.

Rolf Höneisen in «Factum»

 

Die Dachorganisationen der Schweizer Juden lehnen die Minarett – Initiative ab (2009)

Pressemitteilung Minarett-Initiative «Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG» / «Plattform der Liberalen Juden der Schweiz PLJS»

 

Freikirchenverband gegen Minarettverbot in Verfassung (Livenet; von Peter Schmid) (26.6.2007)

 

Schweizer Freikirchen gegen Minarett-Initiative (23.06.2007)


Aus der Sicht von politischen und humanitären Organisationen

 

Minarett-Initiative: Ein klares Nein zu einer diskriminierenden und unnötigen Initiative Amnesty International)

Amnesty International taxiert die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» als unschweizerisch, diskriminierend und unverhältnismässig. Zudem ist zu befürchten, dass die politische Debatte missbraucht wird, um Ängste vor dem Islam zu schüren und ein fremdenfeindliches Klima zu schaffen.

 

Argumente gegen die Minarett-Initiative (Amnesty International) (2009)

Das Argumentarium von Amnesty International erklärt, warum die Initiative diskriminierend, unverhältnismässig und unnötig ist.

 

Mit Kopie von Anti-Minarett-Initiative gegen Glockengeläute (11.11.2009)

 

IG Stiller Pressemitteilung - Minarettinitiative (5.11.2009)

IG Stiller zur Minarettinitiative

 

Parolen für die Volksabstimmung vom 29. November 2009 (25.10.2009)

Die Stellungnahme der «Katholischen Volkspartei KVP» gegen die Volksinitiative „Gegen den Bau von Minaretten“ hat der Partei einen Mitgliederverlust von rund einem Drittel des Mitgliederbestandes gebracht.

 

Postkarte "Welche Türme machen Angst?"

«National Coalition Building Institute, NCBI» hat eine Postkarte zum Projekt „Minarett, Kopftuch … und andere Fragen“ mit dem Titel „Welche Türme machen Angst?“ publiziert:

Postkarte "Welche Türme machen Angst?"

 

Stellungnahme von NCBI Schweiz

Gründe, NEIN zu stimmen:

- Gleichbehandlung anstatt Diskriminierung

- Minderheitenschutz

- Religionsfreiheit und Integration

(«National Coalition Building Institute, NCBI»)

 

"Kirchenglocken oder der Muezzin - das ist doch dasselbe" (von Peter Knechtli) (15.10.2009)

Der Basler Regierungspräsident Guy Morin über die Ängste rund um die Minarettverbots-Initiative und das Zusammenwachsen der Kulturen

(Mit Kommentaren)

 

«Zeichne mir eine multikulturelle Schweiz»

Der Verein «Moutons de Garde» führt zu diesem Thema einen Zeichenwettbewerb durch.

 

Widmer-Schlumpf ruft zum Religionsfrieden auf (15.10.2009)

Die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» stehe im Widerspruch zu zentralen Menschenrechten und gefährde den Religionsfrieden, so Bundesrätin Widmer-Schlumpf. Sie sei untauglich, um gegen religiösen Extremismus vorzugehen, sondern drohe

gar, Fanatikern neuen Auftrieb zu verschaffen.

 

Uno kritisiert Schweiz wegen Anti-Minarett-Initiative (14.10.2009)

 

Aufruf für Freiheit und Gleichheit

«Die Schweiz ist ein freiheitlicher, demokratischer und solidarischer Rechtsstaat. Ein Land, das mit seiner sprachlichen, kulturellen und religiösen Vielfalt seinen inneren Zusammenhalt bewahrt hat. Die Religionsfreiheit ist in der schweizerischen Verfassung verankert. Seit 160 Jahren besteht in der Schweiz Religionsfriede und dies stellt eine grosse Stärke unseres Landes dar.»

Aufruf zur Unterschrift!

 

Minarettverbot in der Schweiz: Nein, aber (24.11.2008)

Die Freidenker-Vereinigung der Schweiz bekennt sich ohne Vorbehalt zu den Menschenrechten. Deshalb lehnt sie ein Minarettverbot in der Verfassung ab.

 

AGiK: Minarette nicht verbieten

(von Thomas Hanimann. 8.2.2007)

Kirchtürme seien zwar nicht unbedingt mit Minaretten vergleichbar, schreibt die „Arbeitsgemeinschaft für interkulturelle Zusammenarbeit“ (AGiK).

Dennoch seien Moscheen und Minarette ebenso wie islamische Friedhöfe ein Zeichen einer zunehmend multireligiösen Schweiz. Christen wie Muslime sollten deshalb auf Provokationen verzichten.

 

Rassismus-Kommission gegen Minarettinitiative (27.10.2008)

Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) hat sich nach der Staatspolitischen Kommission ebenfalls gegen die Minarett-Initiative ausgesprochen. Deren Argumente stellten eine Diskriminierung der Menschen muslimischen Glaubens dar, …

 

EVP gegen Minarettverbots-Initiative (18.6.2007)

 

Amnesty International warnt vor Anti-Minarett-Initiative (2009)

Anlässlich der Debatte im Nationalrat zur Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» am 4. März ruft Amnesty International das Parlament auf, die Initiative für ungültig zu erklären oder zumindest zurückzuweisen. Für die Menschenrechtsorganisation ist die Initiative diskriminierend und unnötig.

 

HEKS lehnt Initiative «Gegen den Bau von Minaretten» ab (2.7.2009)

«HEKS, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, lehnt die Initiative «Gegen den Bau von Minaretten» ab. Die Initiative, über die das Schweizer Stimmvolk am 29. November abzustimmen hat, diskriminiert die in der Schweiz lebenden Musliminnen und Muslime. …»

 

Bern: Grosser Rat entscheidet gegen Minarettverbot (7.9.2007)

 

Minarett-Initiative sorgt weiter für Furore.

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat eindringlich vor der Initiative für ein Minarettverbot gewarnt. Das Begehren stehe im Widerspruch zu Schweizer Sicherheitsinteressen. (Kipa/Livenet; 18.5.2007)

 

Warnung vor Minarettverbot von Calmy-Rey (Tages-Anzeiger, 15.5.2007)

 

Bundesrat Schmid lehnt Initiative „Minarett-Verbot“ ab (Kipa, 15.5.2007)

 

Schmid gegen Minarettverbot (20minuten, 14.5.2007)


Wissenschaftliche Darstellungen

 

Aus «Ausländern» werden «Muslime» von Samuel M. Behloul (13.11.2009)

Der Abstimmungskampf um die Minarett-Initiative geht in die letzte Runde. Vieles ist aber weiterhin unbeantwortet: Gibt es tatsächlich eine Islamisierung? Werden die Muslime radikaler? Und warum fordern sie «plötzlich» Minarette? Islamwissenschaftler Samuel Behloul geht für 20 Minuten Online den wichtigsten Frage nach.

 

«Streit um das Minarett. Zusammenleben in der religiös pluralistischen Gesellschaft.» In diesem neu erschienenen Buch haben 11 Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus juristischer, soziologischer, islamwissenschaftlicher und theologischer Perspektive erste Antworten gegeben auf die drängenden Fragen, die rund um das Thema aufgeworfen worden sind.

weiter…

- STREIT um das MINARETT (2.11.2009) Buchbesprechung von M. Hanel


Aus der Sicht der Initianten

Undifferenzierte Moralisten Martin Baltisser, Generalsekretär SVP Schweiz (12.10.2009)

Den Befürwortern der Minarettinitiative wird vorgeworfen, sie seien pauschalisierend, diffamierend und undifferenziert. Die Gegner der Initiative sowie die Medien, die mehrheitlich auf ihrer Seite stehen, dürfen hingegen behaupten was sie wollen, auch wenn es bisweilen wenig mit der Wahrheit zu tun hat. Dass sie offenbar das Monopol auf die korrekte Interpretation des umstrittenen Plakats und die aus ihrer Sicht niedrige Motivation der Minarettgegner haben, ist eine Sache. Dass sie konsequent und öffentlich Tatsachen verdrehen, eine andere.

 

Was ist der richtige Weg?

Daniel Zingg, Mitglied des Initiativkomitees „Gegen den Bau von Minaretten“, Pressesprecher des Aktionskomitees „Stopp Minarett“ Langenthal, gibt folgende Stellungnahme zu diesen Meldungen ab.

 

Übereifrige und eifrige Minarettgegner (5.4.2009)

Minarettgegner haben sich in Olten versammelt, um für den Abstimmungskampf Argumente zu testen und zu vertiefen. Über die Strategie sind sie sich jedoch uneinig.

Matthias Herren, Olten (NZZ am Sonntag)


Weitere Artikel

 

"Bei den Integrations-Fachstellen bestehen noch gewisse Defizite" (Von Peter Knechtli) (5.11.2009)

Zur Minarett-Abstimmung: Der Islam-Kenner Beat Stauffer über Gebetsrufe, Burka und muslimische Integration

(Mit Kommentaren)

 

Schweiz: Das Stimmvolk und religiöse Minderheiten Adrian Vatter, Anna Christmann und Deniz Danaci (31.10.2009)

Im 19. Jahrhundert führten Abstimmungen über die Anerkennung des jüdischen Glaubens zu Diskussionen, im 20. Jahrhundert standen die Rechte konfessioneller Minderheiten im Mittelpunkt. Heute geben die Rechte der muslimischen Minderheit in der Direktdemokratie zu reden.

 

Schweiz: Religiöser Frieden in religiöser Freiheit (Von Christoph Wehrli) (20.10.2009)

Die Präsenz von Muslimen hat in der Schweiz bisher wenig ernsthafte Probleme verursacht. Ein Minarettverbot gemäss Initiative würde Diskriminierung statt Religionsfrieden bedeuten.

 

«Aus religiösen Gründen braucht es keinen Turm mehr» Georges Scherrer (20.10.2009)

Der Turm ist heute in der Schweiz in aller Munde - und zwar als Minarett: Die einen möchten ein solches bauen, andere wollen es nicht. Hat der Turm eine sakrale oder liturgische Bedeutung? Bei christlichen Kirchen nicht, bei Moscheen ursprünglich ja, heute aber nicht mehr, sagt Mariano Delgado.

 

Anti-Minarett Initiative in heisser Phase Von Benji Epstein

(11.10.2009)

Demnächst wird das Schweizer Stimmvolk über die Anti-Minarett-Initiative an der Urne abstimmen, die die Aufnahme eines Bauverbots von Minaretten in die Verfassung vorsieht. Momentan wird jedoch alles andere als eine Diskussion über die Inhalte der Initiative geführt. Es dominiert die Diskussion über ein Plakatverbot…

 

Frank Bodin: Werber attackiert Minarett-Initiative von Deborah Rast (22.9.2009)

Nun mischt sich Frank Bodin in die Abstimmung zur Minarettinitiative ein. Der Starwerber hat ein Plakat für die Gegner entworfen – gratis: «Die Sache liegt mir sehr am Herzen».

 

Minarett-Gegner rüsten auf (Von Marcel Odermatt) (20.9.2009)

Mit einem aggressiven Anti-Islam-Plakat wollen die Minarett-Gegner die Stimmbürger für ein Ja gewinnen. Doch Schweizer Muslime warnen vor Protesten aus der islamischen Welt.

 

Minarettinitiative kommt vors Volk swissinfo-Interview: Etienne Strebel (4.3.2009)

Der Nationalrat befindet die Volksinitiative "gegen den Bau von Minaretten" für gültig, lehnt sie jedoch ab, da sie gegen international garantierte Menschenrechte verstosse. Religionswissenschafter Martin Baumann begrüsst diesen Entscheid.

 

Thema Minarettverbot ist Schweizer Exportschlager (RNA) (23.8.2007)

 

TV-Tipp: Minarett-Verbot: Spiel mit dem Feuer? (22.5.2007)

 

Minarett? «Kein Problem!» Die Mahmud-Moschee in Zürich steht seit 1963. (20minuten; Marius Egger, 6.5.2007)

 

Reaktionen auf Minarett-Initiative (Livenet, 5.5.2007)

 

Minarettverbot per Initiative (Tagesanzeiger, 3.5.2007)

 

Über den Bau von Minaretten soll nicht das Volk entscheiden


Pro und Kontra Plakatverbot

 

Aushang von Plakaten ,Gegen den Bau von Minaretten" kann den öffentlichen Frieden gefährden (7.10.2009)

In ihrer Stellungnahme zuhanden der Städte kommt die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) zum Schluss, die Plakate der Initianten "Gegen den Bau von Minaretten" entwürfen ein Bedrohungsszenario des Islam, der die friedliche muslimische Bevölkerung der Schweiz verunglimpfe. Dies könne den sozialen Zusammenhalt und den öffentlichen Frieden gefährden. Eine sorgfältige Güterabwägung zwischen Meinungsfreiheit, Diskriminierungsschutz und dem Schutz der schweizerischen Gesellschaft vor Hass fördernder Agitation sei vorzunehmen, sagt die EKR.

 

BE: Plakatgesellschaft soll Anti-Minarett-Plakate nicht aufhängen (15.10.2009)

Die Städte Bern, Thun und Moutier erlauben zwar den Aushang der umstrittenen Plakate für die Volksinitiative gegen den Bau von Minaretten. Sie empfehlen aber der Plakatgesellschaft APG, auf einen Aushang zu verzichten.

 

Das Minarett-Plakat und die Scheinheiligkeit der Politik (10.10.2009)

Das Minarett-Plakat aus Kreisen um die SVP wirft hohe Wellen. Basel-Stadt verbietet es, Zürich lässt es zu. OnlineReports-Editor Peter Knechtli kommentiert, weshalb er das Verbot der Schweizer Diffamierungs-Wächter für falsch hält.

 

Schweizer Kirchen gegen Plakatverbote für Anti-Minarett-Initiative (10.10.2009)

"Dem Stimmbürger zumutbar"

 

Stadtrat Luzern lässt Anti-Minarett-Plakate zu (8.10.2009)

Der Luzerner Stadtrat hat sich entschieden: Die Anti-Minarett-Plakate dürfen auf öffentlichem Grund gezeigt werden. Dennoch teile er die Bedenken der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus.

 

Luzern: JSVP schockiert mit Anti-Minarett-Plakat von Guy Studer (30.9.2009)

Auf einem neuen Plakat der JSVP Luzern verdrängt ein Minarett den Wasserturm. Muslime sind schockiert: Das Plakat erinnert sie an die Judenhetze im Dritten Reich.


 

[int.Nr.:i21e39]

 

Aktualisiert: 3.12.2009

 

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