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Stiftung TRO Schweiz / STROS

 

Schweizer Hilfswerk für von Bürgerkrieg oder Naturkatastrophen betroffene, Not leidende Menschen. Geografischer Schwerpunkt Sri Lanka

 

Kontakt

Stiftung TRO Schweiz , Postfach 2018, Gerliswilstr. 17, 6020 Emmenbrücke 1.

Telefon 041 360 88 32 (Mo-Fr 8:00 - 12:00 + 14:00 - 18:30)

Kontakt Basel: Sritharan Thangarajah. Telefon 079 302 53 45.

Mail: info@stros.ch

 

www.stros.ch

 

Geschichte

1985 wurde in Chennai (Indien) die TRO («Tamil Rehabilitations Organisation») von tamilischen Flüchtlingen aus Sri Lanka als Selbsthilfeorganisation gegründet. Seit1986 gab es in der Schweiz eine Vertretung.

Daraus ist die «Stiftung TRO Schweiz» hervorgegangen. Sie wurde am 1. Juni 2006 in Luzern gegründet als eigenständige Organisation ohne weitere Verbindungen zur TRO.

 

Lehre

Selbstdarstellung:

«Die Stiftung setzt sich für die Errichtung und Erhaltung von Selbsthilfeprojekten für die, durch Bürgerkrieg oder Naturkatastrophen betroffene, Not leidende Menschen ein. Diese Projekte haben zum Ziel:

• Wiederherstellung und Verbesserung des Lebensumfeldes insbesondere von Dorfgemeinschaften

• Schaffung von Ausbildungsmöglichkeiten und Gewährung finanzieller Unterstützung für das Erlangen einer beruflichen Existenz

• Unterstützung von sozial schwachen Gruppen wie: Kinder, Waisen, Behinderte, Witwen und ältere Menschen

Die Stiftung TRO Schweiz arbeitet unabhängig und sucht sich die zu unterstützenden Projekte selbst aus und arbeitet mit lokalen Ausführungspartnern und Projektkomitees.»

 

Die Verantwortlichen der STROS legen Wert darauf, dass die Hilfe hilfsbedürftigen Menschen zugute kommt unabhängig von Rasse, Sprache und Religion.

Die Mehrheit der Mitglieder von STROS sind gemäss der Mehrheitsverhältnisse unter den Tamilen Hindus, aber es hat auch Christen.

 

STROS ist politisch unabhängig, auch unabhängig von LTTE und wehrt sich gegen die Vorwürfe, eine Tiger-Organisation zu sein. Sie setzen sich für die Schwächsten, nämlich die Kinder, ein.

 

Organisation, Finanzen

Die «Stiftung TRO Schweiz» ist eine Stiftung nach ZGB mit den üblichen Strukturen.

In den Regionen gibt es Gebietsverantwortliche, so zum Beispiel einen für Basel-Stadt und Basel-Landschaft.

Die Mittel sind Spenden, Erlös aus tamilisch-kulturellen Veranstaltungen und Verkauf von Spielsachen bei verschiedenen Anlässen.

Das Geld wird treuhänderisch verwaltet und wie in der Schweiz bei Stiftungen üblich mit Jahresrechnung und Revisionsbericht Rechenschaft abgelegt.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Der Hauptsitz ist in Emmenbrücke.

Die Hilfsangebote in Sri Lanka sind vor allem darauf ausgerichtet, den Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. So betreibt STROS mehrere Kinderheime und ermöglicht damit gleichzeitig auch, Arbeitsplätze zu schaffen, wo zu Bedürfnislöhnen gearbeitet wird.

Unterernährte Kinder können mit ihren Müttern in speziellen Institutionen betreut werden. Dort werden die Kinder gepflegt und ernährt und die Mütter erhalten Unterricht in Ernährungslehre, um so gegen die Mangelernährung vorzugehen.

Zu weiteren Projekten siehe: «Projekte».

Die STROS arbeitet mit möglichst vielen zuverlässigen Partnerorganisationen zusammen, so mit Unicef und Caritas und punktuell mit dem IKRK.

 

Die Hilfe für die Tsunami-Opfer am 23.12.2004 sollte zuerst einmal das nackte Überleben sichern: Wasser, Grundnahrungsmittel, Kleider, Zeltplanen etc.

Dann geht es um die Sicherung der Lebensgrundlagen. So wurden zum Beispiel sanitäre Anlagen, Kinderhorte und ein Sanitätshaus errichtet.

"Zwei Jahre nach dem Tsunami" (pdf)

 

Die wichtigste Propaganda ist die Mund-zu-Mund-Propaganda unter Tamilen.

STRO hat Infoblätter in verschiedenen Sprachen, die auch in Hindu-Tempeln aufgelegt werden.

 

[int.Nr.: i3217]

 

Aktualisiert: 27.8.2008

 

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www.inforel.ch/i3217

 

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