inforel
Differenzierte und unabhängige Information über Religionen und Weltanschauungen in der Region Basel

Freie Missionsgemeinde FMG

 

Kontakt

Vereinigung Freier Missionsgemeinden, Worbstr. 36, 3113 Rubigen.

Telefon 031 722 15 45.

 

Geschichte

Die Freie Missionsgemeinde Basel (FMG) besteht seit dem Jahre 1967. Ihre Mitglieder kommen nicht nur aus der Stadt Basel selber, sondern auch aus den umliegenden Ortschaften, z.B. Muttenz, Münchenstein und Reinach. Viele der Gründungsmitglieder stammten aus dem "Evangelischen Brüderverein", von dem sie sich aus theologischen Gründen (Perfektionismus-Tendenzen; Isolierung von anderen Gemeinschaften) und aufgrund des autoritären Führungsstils getrennt hatten. Diese Trennungsbewegung vollzog sich damals nicht nur in Basel, sondern in der ganzen Schweiz und führte zur Gründung der Vereinigung Freier Missionsgemeinden (VFMG) unter der damaligen Leitung von Peter Zürcher (Lieli-Oberwil). Heute umfasst die VFMG etwa 50 eigenständige Gemeinden.

Mit dem Bau des Gemeindezentrums in der Wartenbergstrasse 33 bekam die FMG Basel im Jahre 1977 ein eigenes Domizil. Die FMG versteht sich als evangelische Freikirche und bietet ein umfassendes kirchliches Programm an. Ihre Arbeit wird überwiegend von freiwilligen Laienhelfern getragen. Besonderes Gewicht haben die Angebote für Kinder und Jugendliche.

(BS: / BL:)

Gottesdienstbesucher: 80-100 /170 - 210

Mitglieder: ca. 100 / ca. 190

Kinder bis 16 Jahre: ca. 25 / ca. 95

Freundeskreis: ca. 50 / ca. 85

 

Details siehe Gemeinden!

 

Lehre

Selbstdarstellung:

«Glaubensgrundlage

«Wir glauben, dass die Bibel, bestehend aus den 66 Büchern des Alten und Neuen Testamentes, durch den Heiligen Geist inspiriert ist und die allein verbindliche Autorität für Glauben und christliche Lebensführung darstellt. Sie lehrt uns das Evangelium von der Liebe Gottes und die Erlösung allein durch den Glauben an Jesus Christus.

Wir bekennen insbesondere:

a) Die Einheit des dreieinigen Gottes, der die Welt geschaffen und sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart hat;

b) Den Sündenfall, dessen zerstörende Wirkung die ganze Schöpfung betrifft, und der den Menschen unfähig macht, sich selbst zu erlösen;

c) Die Menschwerdung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus, seinen stellvertretenden Tod für die Sünden aller Menschen, seine leibliche Auferstehung von den Toten, seine Erhöhung zur Rechten Gottes als Haupt der Gemeinde und die Erwartung seiner sichtbaren Erscheinung und Wiederkunft zur Vollendung seines Königreiches;

d) Das Wirken des Heiligen Geistes, der Menschen zur Umkehr führt, ihnen durch die Wiedergeburt neues Leben schenkt und sie befähigt, ein Leben nach Gottes Willen zu führen;

e) Die göttliche Einsetzung der Glaubenstaufe und des Abendmahls;

f) Die weltweite Verbundenheit mit allen Christen, die in einer persönlichen Gemeinschaft mit Jesus Christus leben;

g) Das Recht und die Pflicht, die Bibel selbständig zu erforschen und das Erkannte im täglichen Leben umzusetzen;

h) Das Endgericht durch Jesus Christus, das für alle, die nicht an ihn glauben, zu einer Existenz in ewiger Verdammnis führt, für alle aber, die sich ihm anvertraut haben, zu einem Leben in ewiger Herrlichkeit.»

 

Die Gemeinde Basel ist Mitglied von Vitabâle. Die Gemeinden sind aktiv innerhalb der lokalen Evangelischen Allianz.

Der VFMG ist Mitglied beim VFG (Verband der Freikirchen und Gemeinschaften)

Im lokalen Bereich wird mit anderen evangelischen Gemeinden zusammengearbeitete, z.T. mit Kanzeltausch

 

Organisation, Finanzen

Die drei Gemeinden sind als Vereine nach ZGB konstituiert. Die Gemeinde Lausen hat einen Antrag gestellt um Anerkennung als öffentlich-rechtliche Körperschaft.

Grundsätzlich gilt das allgemeine Priestertum. Die Leitung und der Pfarrer werden demokratisch gewählt. Die Gemeinden werden von einem Vorstand geleitet. Einzelne Männer des Vorstands amten als Älteste und haben die Verantwortung für den geistlichen Bereich.

Frauen können im Vorstand mitbestimmen, aber sie sind nicht wählbar als Pfarrerin oder Älteste.

Die Arbeit wird von freiwilligen Spenden getragen. Der biblische Zehnten wird empfohlen. Dabei muss das Geld aber nicht unbedingt nur für die Gemeinde gegeben werden, sondern allgemein für die "Reich-Gottes-Arbeit", das heisst für missionarische oder soziale Projekte nach Gutdünken.

Es werden keine Mitgliederbeiträge erhoben. Offene Jahresrechnung.

Zweckgebundene Kollekten für z.B. Heim für alleinerziehende Mütter in Süditalien. Unterstützung von Missionaren etc.

Überschüsse gehen in die Verbandsarbeit. Seit dem 1.1.2000 bezahlen die Gemeinden ihre Pfarrer selbst.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

siehe Gemeinden!

Die Gemeinden feiern jeden Sonntag einen Gottesdienst. Gleichzeitig ist Sonntagsschule und Kinderhüte.

Unter der Woche gibt es mannigfaltige Aktivitäten: Bibelabende resp. Bibelgesprächskreise, Jungschar und Teenagerarbeit, Frauengruppen, Seniorennachmittage, Vorträge und offene Gesprächsabende etc. nach Bedarf. Wandergruppe

Die Pfarrer sind auch für Trauungen und kirchliche Bestattungen zuständig.

Die Diakonieteams machen Spital- und Krankenbesuche sowie Jubilarenehrungen.

Pfarrer und Gemeindeälteste und deren Ehefrauen (oft mit Zusatzausbildung) stehen für die Seelsorge zur Verfügung.

Über den Tonbanddienst können Vortragsaufzeichnungen bezogen werden. Die Gemeinde Basel hat eine kleine Bibliothek und Videothek.

Die Gemeinden laden zu ihren Gottesdiensten und anderen Anlässen ein mittels Eintrag im Kirchenzettel, dem Gemeindebrief, sowie Inseraten für spezielle Angebote

Evangelisation im Rahmen von Vitabâle und Allianz.

Missionsarbeit in anderen Ländern durch VFMG.

 

Literatur, Zeitschrift

Geistliche Prinzipien für Gemeindewachstum. Erläuterungen zum Strategiepapier II. Vereinigung Freier Missionsgemeinden. 1993. (39 S.) Br

Christus im Brennpunkt (monatlich; Verband). Gemeindebriefe (für die lokalen Gemeinden)

 

Weitere Links

 

 

[int.Nr.: i1112]

 

Aktualisiert: 27.6.2005

 

© INFOREL, Postfach, 4009 Basel. Veröffentlichung nur mit schriftlicher Erlaubnis!


[int.Nr.:i1112]

Aktualisiert: 15.05.2009

Für einen direkten Link auf diese Seite genügen diese Angaben:
www.inforel.ch/i1112

© INFOREL, Information Religion. Veröffentlichung nur mit schriftlicher Erlaubnis!