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Chewrat Tekumah

Der Verein hat sich im Juni 2018 aufgelöst!

 

Kontakt

Pierre Bloch, Im Tiefen Boden 26, 4059 Basel.

Telefon 061 363 40 55.

 

Geschichte

1996 vereinigten sich die drei Vereine, welche alle ungefähr die gleiche Zielsetzung hatten - gegenseitige Hilfe/ Unterstützung bei Todesfällen etc – welche Juden unterschiedlicher Herkunft gruppierten: «Chevroth Dowor Tow», der 1877 gegründete «Israelitische Männerverein Espérance» und «Ez Chajim» («Union Israélite Chevroh Ez Chajim») unter dem neuen Namen Chewrat Tekumah. Diese Lösung drängte sich damals auf, weil die erwähnten drei Vereine ähnliche Ziele verfolgten, Beteiligung und Aktivitäten nachgelassen hatten und sich deshalb mit einer Fusion kreative Kräfte und finanzielle Ressourcen bündeln liessen.

2011 wurde der Tekumah-Preis an Valérie Rhein verliehen.

Einladung zur Verleihung des Tekumah-Preises 2011 an Valérie Rhein

2012/2013 ist Esther Rothschild, Präsidentin des Israelitischen Frauenvereins Basel die Preisträgerin.

Einladung zur Verleihung des Tekumah-Preises 2012/2013

 

Der Verein hat 260 Mitglieder.

 

Lehre und Ziele

Chewrat Tekumah bezweckt, seinen jüdischen Mitgliedern und deren Angehörigen in Todesfällen Hilfe und Beistand zu gewähren, hiesigen Glaubensgenossen in bedrängten Verhältnissen beizustehen und vornehmlich hiesige jüdische Institutionen zu unterstützen.

 

Organisation, Finanzen

Chewrat Tekumah ist ein Verein nach ZGB mit den üblichen Strukturen.

Frauen und Männer sind in jeder Beziehung gleichberechtigt. So sind auch Frauen im Vorstand vertreten.

Mitglied kann jeder Jude und jede Jüdin werden.

Finanzquellen sind die Mitgliederbeiträge und Spenden. Das Geld wird wie vereinsüblich verwaltet.

 

Der Verein Chewrat Tekumah ist in Basel als Gemeinnützige Organisation anerkannt. Deshalb können gemäss der Spendenliste Kanton Basel-Stadt Zuwendungen bei der Steuererklärung angegeben werden.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

 

Via die gemeindeeigene Sozialfürsorge unterstützt Chewrat Tekumah bedürftige Personen in der IGB mit jährlich 20'000.- Franken. Ein bedeutender Betrag geht zu Händen jüdischer Institutionen in Basel.

Ausserdem besitzt der Verein eine eigene Torarolle, welche in Israel aufgefrischt wurde. Diese Torarolle wird vom Verein für das Minjan im Trauerhaus zur Verfügung gestellt.

Chewrat Tekumah ist ein ausgesprochener Unterstützungsverein.

Neu wird jährlich der Tekumah-Preis vergeben. Mit diesem Preis wird eine Person gewürdigt, die Mitglied der Israelitischen Gemeinde Basel ist und sich durch besondere Leistungen für eine Institution der IGB, des Schweizerisch Israelitischen Gemeindebundes, des Staates Israel, für hiesige Einwohner jüdischen Glaubens oder eine hiesige Institution mit Beziehung zum Judentum und dergleichen in ausserordentlicher Weise eingesetzt hat. In einer kleinen Feier erhält der Preisträger die Summe von 5000.- Franken zur Verfügung, welche dieser in seinem Namen einer Institution jüdischer Prägung, die in der Schweiz, vornehmlich in Basel, oder in Israel domiziliert ist.

 

Die Mitglieder der Israelitischen Gemeinde Basel erfahren von den Angeboten von Chewrat Tekumah vor allem durch die gelegentlichen Werbebriefe und Mitteilungen in Pegischa, dem IGB-Mitteilungsorgan.


[int.Nr.:i1224]

Aktualisiert: 11.06.2018

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