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Gurdwara Sahib Swiss (Bassersdorf)

 

Kontakt

Gurdwara Sahib Swiss

Vorbuchenstrasse 13, 8303 Bassersdorf

Phone

+ 41 (0) 763397941

+ 41 (0) 798265174

+ 41 (0) 793861513

+ 41 (0) 766822691

 

www.gurdwarasahib.ch

 

Geschichte

Es gibt zwar schon seit mehreren Jahren in der Deutschschweiz zwei Gurdwara. Sie sind aber für Sikhs aus der Gegend in und um Zürich nicht so gut erreichbar. So entstand der Wunsch nach einem Gurdwara in Zürich.

Sikhs starteten 2014 das Projekt «Gurdwara Zürich».

In Zürich selber war es nicht möglich, ein geeignetes Gebäude zu finden. Sie konnten aber In Bassersdorf das ehemalige Fabrikgebäude mieten und erhielten 2015 die Baubewilligung.

Freiwillige machten als Seva den Ausbau.

 

Am 4.9.2015 erfolgte der Eintrag des Vereins «Gurdwara Sahib Schweiz» ins Handelsregister.

 

Unterdessen wird der Gurdwara von Menschen verschiedenster Religion regelmässig besucht. Besonders für Inder, die in Kloten landen oder abfliegen, ist es ein beliebter Ort. Regelmässig kommen Hindus - nach Schätzungen sollen etwa 30% der Besuchenden Hindus sein. Der Grund ist der, dass es bis heute nur tamilische Hindutempel, aber keinen indischen Hindutempel in der Schweiz gibt.

Ca. 50 Mitglieder.

Am Sonntag und an Gurpurb kommen 100-200, manchmal über 300 Personen, die kaum Platz finden. Darunter sind auch viele Hindus, wie oben beschrieben.

 

Lehre und Ziele

Sikh → Was ist die Sikh-Religion?

Selbstdarstellung:

«Der Verein dient ausschliesslich folgenden Zielen/Zwecken: a. Förderung der sozialen und kulturellen Verständigung zwischen den Religionen und innerhalb der eigenen Religion, basierend auf der Lehre des Guru Granth Sahib, nämlich Frieden, Liebe, Gerechtigkeit, Wahrheit und Harmonie; b. Leute, vor allem aus der Sikh-Gemeinde zu ermutigen, Interesse an den Lehren der Sikh-Gurus zu zeigen; c. Pflege der Sikh- und Punjabi-Kultur in der Schweiz; d. Organisieren und Durchführung von Sikh- und Punjabi-Festen z.B. Vaisakhi, Lohri, Diwali, etc.; e. Aufbau und Unterhalt eines Gurudwara (Gotteshaus der Sikhs) als ständigen Ort; f. Aufbau und Führung einer Bibliothek mit Punjabi und Sikh Literatur.» (Handelsregistereintrag)

 

Keine Politik.

Zusammenarbeit

Offenheit gegenüber allen Religionen.

Es gilt der Satz von Guru Nanak:

«Es gibt keine Hindus, es gibt keine Muslime» (= Everyone was the child of one God.)

So besteht eine grosse Offenheit für alle Menschen. Für eine Zusammenarbeit mit anderen Religionsgemeinschaften ist es noch zu früh.

 

Organisation, Finanzen

Verein nach ZGB mit den üblichen Strukturen.

Handelsregistereintrag (PDF)

Mann und Frau sind wie bei Sikhs üblich gleichberechtigt.

Für die verschiedenen Ämter gibt es Verantwortliche.

Abwechslungsweise ist ein Granthi ganztags anwesend. Ein Granthi ist ein Sikh (Mann oder Frau), der den Guru Granth Sahib richtig lesen kann.

Mitglieder bezahlen einen Beitrag.

Alle Besuchenden leisten einen Beitrag nach den persönlichen Möglichkeiten.

Offene Monatsrechnung.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

In einer alten Fabrikhalle, die eine Zwischennutzung als Disco erlebte, ist der Gurdwara eingerichtet.

Im Erdgeschoss: Küche und der Langar, sowie zwei Zimmer

Im ersten Stock ist der Gebetsraum mit dem Guru Granth Sahib.

Ganz oben Sukhasan und zwei kleine Zimmer.

 

Jeden Tag offen.

Montag bis Samstag:

Parkash: 6.00

Sukhasan: 19.30

Tagsüber Gelegenheit für Mata Dekhna.

Sonntag:

6.00 Uhr Parkash

11.00 Uhr Lesung des Sukhmani Sahib ("Friedenspsalm")

ca. 12.30 Uhr Shabad Kirtan ("gesungenes Gotteslob")

Gleichzeitig Kinderprogramm

Anschliessend Langar (öffentliche Küche; vegetarisches indisches Essen)

 

Gurpurb (Feste):

Wenn möglich, das heisst, wenn genügend Granthi anwesend sind, wird Akhand Path, ununterbrochene Lesung des Heiligen Buches Guru Granth Sahib, ausgeführt.

Start Freitag ca. 10 Uhr, "Bhog" (Schluss) Sonntag ca. 10-11 Uhr

Anschliessend Programm wie am Sonntag. Meistens wird in einer Ansprache das Fest erklärt.

 

Bis heute gibt es noch keine organisierte Hilfe. Wenn geholfen wird, geschieht dies spontan.

 

Interessierte erfahren fast ausschliesslich von dem Angebot durch Mund-zu-Mund-Propaganda.


[int.Nr.:i5000]

Aktualisiert: 03.02.2016

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