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Schweizerischer Rat der Religionen / Swiss Council of Religions (SCR)
KontaktSchweizerischer Rat der Religionen / Swiss Council of Religions SCR / Conseil Suisse des Religions Urs Schellenberg, Sekretär, Gotthardstr. 65, Postfach 2105, CH-8027 Zürich Telefon 043 305 07 61 Mail: info@ratderreligionen.ch
GeschichteAm 15. Mai 2006 wurde der «Schweizerische Rat der Religionen / Swiss Council of Religions (SCR)» gegründet. Initiiert wurde diese Plattform von Pfarrer Thomas Wipf, Präsident des Rates SEK (Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund SEK) und erstem Vorsitzenden des SCR. Waren es anfänglich nur Männer, die den «Rat der Religionen» bildeten, wurden im Jahr 2006 drei Frauen als Expertinnen hinzugezogen. → Drei Expertinnen im Rat der Religionen Das nationale Dialogforum vereint neben den sechs leitenden Persönlichkeiten der Religionsgemeinschaften auch drei Expertinnen aus Christentum, Judentum und Islam.
Der «Rat der Religionen» setzte sich dafür ein, dass die Initiative gegen den Bau von Minaretten abgelehnt wird. → «Für ein Zusammenleben der Religionen in Frieden und Freiheit» Stellungnahme des Schweizerischen Rates der Religionen zur Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten»
Rat der Religionen: Bemühungen um Integration verstärken! (29.11.2009) Die Annahme der Minarettinitiative zeigt nach Auffassung des Schweizerischen Rats der Religionen eine verbreitete Verunsicherung in der Bevölkerung. Die Bemühungen im Bereich der Integration müssen auf allen Seiten verstärkt werden. Der SCR setzt sich für konkrete Massnahmen ein.
Lehre und Ziele«Ziele Mit der Bildung eines Schweizerischen Rates der Religionen verbinden die beteiligten Kirchen und Religionsgemeinschaften folgende Zielsetzungen: - Beitrag zum Erhalt und zur Förderung des religiösen Friedens in der Schweiz, - Verständigung unter den Teilnehmenden über gemeinsame Anliegen, - Vertrauensbildung zwischen den Religionsgemeinschaften, - Dialog zu aktuellen religionspolitischen Fragestellungen, - Ansprechmöglichkeit für Bundesbehörden in diesen Fragen.
Zweck Der Schweizerische Rat der Religionen: - knüpft an der interreligiösen Feier vom 5. März 2003 in Bern an und will im Sinn der Erklärung «Das Band des Friedens stärken - in der Schweiz und weltweit» zur Wahrung des religiösen Friedens in der Schweiz und zu gegenseitiger Achtung zwischen den Religionen (insbesondere monotheistisch-abrahamitischer Tradition) beitragen, - versteht sich als eine Dialog- und Verständigungsplattform zwischen den höchsten Repräsentationen der drei Landeskirchen, der jüdischen und muslimischen Religionsgemeinschaften, - diskutiert Fragen von gemeinsamem Interesse, insbesondere des interreligiösen und interkulturellen Zusammenlebens in der Schweiz, - berät regelmässig darüber, welche gemeinsamen Anliegen aufgenommen und in welcher Weise sie verfolgt werden sollen, - informiert sich über wichtige Anliegen seiner Mitglieder und kann vereinbaren, ein besonderes Anliegen einer Kirche oder Religionsgemeinschaft gemeinsam aufzunehmen und zu unterstützen, - kann als Ansprechgremium für Anliegen des Bundes dienen, - pflegt die Beziehung mit der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft der Schweiz IRAS und anderen gesamtschweizerischen Organisationen mit ähnlicher Zweckbestimmung. Der Schweizerische Rat der Religionen fällt keine die einzelnen Kirchen oder Religionsgemeinschaften bindenden Beschlüsse.»
Organisation, FinanzenDer Rat «setzt sich aus den leitenden Persönlichkeiten der drei Landeskirchen, der jüdischen Gemeinschaft und islamischer Organisationen zusammen, die von ihren jeweiligen Leitungsgremien mandatiert wurden.»
Frage der Frauenvertretung: Die Mitglieder des Rates stellten in der Diskussion fest: «Im SCR können grundsätzlich sowohl Männer wie Frauen mitwirken. Er setzt sich gemäss geltendem Konzept «aus leitenden und mandatierten Persönlichkeiten der beteiligten Kirchen und Religionsgemeinschaften» zusammen; die fehlende Frauenvertretung im SCR ist darauf zurückzuführen, dass in den beteiligten Institutionen momentan kein Präsidium durch eine Frau besetzt ist; das Mandat und die Zusammensetzung des SCR wurden von den Leitungsgremien der beteiligten Kirchen und Religionsgemeinschaften beschlossen. Deshalb können die Mitglieder des SCR nicht von sich aus über eine Erweiterung beschliessen. Der Schweizerische Rat der Religionen hat deshalb entschieden, die jeweiligen Leitungsgremien der Kirchen und Religionsgemeinschaften zur Frage der geschlechtergerechten Zusammensetzung des SCR zur Stellungnahme einzuladen.» Protest gegen den "Männerrat der Religionen"
Mitglieder des Rates (2011) • Dr. Herbert Winter, Vorsitzender, Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes (SIG) • Dr. Farhad Afshar, Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz (KIOS) • Lic. iur. Aynur Akalin-Ince, Religionspädagogin • Bischof Norbert Brunner, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz • Pfarrer Dr. theol. Gottfried Locher, Präsident des Rates des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) • Dr. Hisham Maizar, Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS) • Bischof Makarios von Lampsaque, Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel, Metropolie der Schweiz • Gudula Metzel, lic. theol., Regionalverantwortliche der Bistumsregion St. Verena und Mitglied des Bischofsrates des Bistums Basel • Bischof Harald Rein, Bischof der Christkatholischen Kirche der Schweiz • Dr. phil. Esther Starobinski-Safran, Dozentin für jüdische Philosophie und Mitglied in den Gesprächskommissionen des SIG mit der SBK und dem SEK
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Schweizerischer Rat der Religionen. Swiss council of religions SCR
Zwei neue Mitglieder im Schweizerischen Rat der Religionen (24.11.2009) Der Schweizerische Rat der Religionen wird ab 2010 in neuer Zusammensetzung tagen: Bischof Norbert Brunner vertritt die römisch-katholische Kirche und Aynur Akalin ist islamische Expertin.
Ein Ort des religionspolitischen Dialogs. Schweizerischer Rat der (monotheistischen) Religionen gegründet (NZZ, 16.5.2006)
Protest gegen den "Männerrat der Religionen"
Ein Rat der Religionen für die Schweiz? (Livenet, Peter Schmid)
Der „Männerrat der Religionen“ und der eine Gott. (Livenet, Peter Schmid) [int.Nr.: i501]
Aktualisiert: 5.12.2011
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