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Alevitisches Kulturzentrum Regio Basel / Basel ve Çevresi Alevi Kültür Merkezi


Alevitinnen und Aleviten treffen sich abends zu sozialen Kontakten.

 

Kontakt

Alevitisches Kulturzentrum, Brombacherstrasse 27, 4057 Basel.

Telefon 061 691 99 41.

Präsident: Mehmet Kabakci.

Mail: akm@akmb.ch

 

www.akmb.ch

 

Geschichte

1997 wurde ein Verein gegründet unter dem Namen «Basel ve Çevresi Çagdas Aleviler Dernegi / Verein der zeitgenössischen Aleviten». Das Lokal befindet sich an der Brombacherstrasse 27 im Kleinbasel.

Am 16. Dezember schlossen sich «Cem Vakfi Isviçre Basel ve Baselland Subesi» und der «Verein der zeitgenössischen Aleviten» zusammen unter dem Namen «Alevitisches Kulturzentrum Basel und Baselland (AKBB) / Alevi Kültür Merkezi». Das Lokal der zeitgenössichen Aleviten dient auch dem neuen Verein als Zentrum.

Am 21. März 2005 schlossen sich die beiden Vereine «Alevitisches Kulturzentrum Basel und Baselland» und «Pir Sultan Abdal Alevi Kültur Dergahi» zusammen. Der neue Verein trug den gleichen Namen «Alevitisches Kulturzentrum Basel und Baselland» und hat bis auf weiteres die gleichen Statuten wie bisher; neue Statuten sind in Vorbereitung.

2005 wurde der Name geändert auf «Alevitisches Kulturzentrum Regio Basel».

 

Seit mehreren Jahren laufen Bemühungen um im Idealfall eine Wiedervereinigung, pragmatisch eine Zusammenarbeit mit der «Basel ve Cevresi Alevi Bektasi Kültür Birligi / Kulturvereinigung der Aleviten und Bektaschi».

Die beiden Vereine haben am 22.12.2010 unter dem Namen «alevitische Religionsgemeinschaft» das Gesuch um die sogenannte «Kleine Anerkennung» gestellt. Gemäss der Verfassung des Kantons Basel-Stadt, § 126, gibt es vier Öffentlichrechtlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften. Nach § 133 ist eine Kantonale Anerkennung anderer Kirchen und Religionsgemeinschaften möglich.

Am 19.2.2012 wurde das Zusammenrücken der beiden Vereine auch äusserlich sichtbar. Das jährliche Cem wurde von den beiden Vereinen gemeinsam begangen. Offensichtlich fühlten sich auch die Mitglieder angesprochen, so dass der grosse Saal im Hotel Hilton für die schätzungsweise 1000-1200 Alevitinnen und Aleviten zu klein war.

Der Verein hat etwa 240 Einzel- und Familienmitgliedschaften, das heisst, ungefähr 650-750 Personen.

 

Lehre und Ziele

Aleviten. Die Mitglieder des Vereins fühlen sich nicht dem Islam zugehörig*, sondern betonen, dass Aleviten eine eigene Religion ist, die bereits vor dem Islam existiert hat. Sie nahm Aspekte des schiitischen Islams auf.

Politisch neutral.

*Siehe dazu- Alevitentum (auch Alevitum, Alevismus)

- Stellungnahme zum Artikel in der Basler Zeitung vom 6. März 2010: „Nicht sehr gläubig – und doch muslimisch“ (15.3.2010)

Kontakte zu möglichst vielen Religionen.

Der Verein ist Kollektivmitglied bei:

- INFOREL, Information Religion

- Runder Tisch der Religionen beider Basel

- Interreligiöses Forum Basel (IRF)

- IRAS-COTIS.

 

Organisation, Finanzen

Verein nach ZGB mit den üblichen Strukturen.

Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

Mitgliedschaft ist für alle Interessierten möglich.

Der Verein ist Mitglied bei der «Föderation der Alevitischen Gemeinden in der Schweiz (FAGS) » und der «Föderation der Aleviten-Gemeinden in Europa».

Monatsbeitrag Fr. 10.-. Spenden.

Das Geld wird für die Miete und Nebenkosten verwendet. Alle Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Finanzverwaltung wie in Vereinen üblich.

 

Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit

Das Vereinslokal befindet sich in gemieteten Räumen an der Brombacherstrasse 27 und umfasst 402 m2 auf zwei Stockwerken (Parterre und UG): Aufenthaltsraum, Büro, Räume für Semah, Musik etc.

Treffpunkt für alle, speziell für Jugendliche.

Kurse: Deutsch, Türkisch, Semah, Musik, Computer etc.

Sozialer Treffpunkt. Cem. Frauengruppe. Jugendarbeit.

Eigener Fussballclub unter dem Namen FC Münchenstein.

Das Lokal steht auch für private Feste zu Verfügung.

 

Hilfe bei persönlichen und sozialen Probleme durch Dede und weitere Mitglieder.

Verkauf von Büchern und Schriften über das Alevitentum.

Schriftliche Einladung der Mitglieder. Kontakte zu möglichst vielen Religionen und legalen Organisationen.

 

[int.Nr.: i1272]

 

Aktualisiert: 20.2.2012

 

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